Bayern 2


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Ein Jahr für Deutschland Was halten Sie vom neuen Bundeswehr-Freiwilligendienst?

"Dein Jahr für Deutschland" - unter diesem Motto beginnt heute bei der Bundeswehr ein Freiwilligendienst im Heimatschutz. Nach einer militärischen Ausbildung geht es bei diesem Dienst vor allem ums Helfen bei Krisen und Katastrophen. Ein sinnvolles Modell?

Stand: 06.04.2021

Die Bundeswehr beginnt mit der Ausbildung für den neuen Freiwilligendienst im Heimatschutz. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) stellt das neue Programm heute vor.

Militärische Ausbildung und Katastrophenhilfe

Der Dienst unter dem Motto "Dein Jahr für Deutschland" soll aus zwei Teilen bestehen: einer siebenmonatigen militärischen Ausbildung und Reservisteneinsätzen in den folgenden sechs Jahren. Insgesamt fünf Monate lang geht es dabei dann um Aufgaben wie der Hilfe bei Schnee- oder Flutkatastrophen oder auch um Pandemiebekämpfung. Die angestrebte Mischung findet jedenfalls Widerhall. 1.000 Plätze gab es dieses Jahr zu vergeben, denen standen rund 9.000 Interessierte gegenüber, 20 Prozent davon Frauen, so die Zahlen aus dem Verteidigungsministerium. 

Wohlfahrtsverbände sehen den neuen Dienst kritisch: Ihnen ist es lieber, die bereits bestehenden Freiwilligendienste wie das Soziale Jahr, das Ökologische Jahr und den Bundesfreiwilligendienst zu stärken.

Das Tagesgespräch hat gefragt: Was sagen Sie zum neuen Bundeswehr-Freiwilligendienst? Zu Gast bei Moderator Stefan Parrisius waren:

  • André Wüstner, Oberstleutnant und Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbands
  • Eberhard Brecht, SPD-Bundestagsabgeordneter im Verteidigungsausschuss des Bundestags
  • Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands 

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.

Sie können uns auch über WhatsApp und Telegram einen Kommentar schicken, den wir dann gegebenenfalls in der Sendung zitieren. Die Nummer dafür ist die 0151 / 7 220 220 7.


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