Bayern 2


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Unbeliebter als Mathe Ist Religionsunterricht wirklich wichtig?

Ist Religionsunterricht ein Schulfach, das wichtige Werte vermittelt oder fehl am Platz in staatlichen Schulen? Ein Viertel der Bayern lehnt laut einer Emnid-Umfrage Religionsunterricht an Schulen ab, damit ist das Fach unbeliebter als Mathe.

Stand: 02.03.2018

Religionsunterricht muss zeitgemäßer gestaltet werden, das will die bayerische evangelische Landeskirche mit dem Projekt "Religionsunterricht 2026" erreichen. Gegner des Religionsunterricht finden vor allem, dass Religion Privatsache ist. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle und der Lehrerverband BLLV sprechen sich hingegen für den Erhalt des Religionsunterrichts an bayerischen Schulen aus.

Konfessioneller Unterricht – ein Auslaufmodell?

In manch anderen Bundesländern ist konfessioneller Religionsunterricht angesichts immer weniger getaufter Kinder nicht mehr der Regelfall: In Nordrhein-Westfalen sitzen Protestanten und Katholiken zum Teil gemeinsam im Religionsunterricht. In Hamburg kommen noch Schüler aus anderen Glaubensrichtungen dazu. In Brandenburg macht die Religion nur noch einen Teil des Schulfachs "Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde" aus.

Was ist Ihre Meinung?

Bayern 2-Moderator Achim Bogdahn unterhielt sich im Studio mit dem Philosophen Markus Tiedemann. Wir wollten von Ihnen wissen, welche Erinnerung Sie an den "Reli"-Unterricht haben oder was Sie bei Ihren Kindern beobachten?

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Was meinen Sie?


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