Bayern 2


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Inklusion und Teilhabe Wie gleichberechtigt sind Menschen mit Behinderung?

Die Gleichstellung von behinderten Menschen steht in unserem Grundgesetz und viel ist in Sachen Barrierefreiheit im öffentlichen Raum in den vergangenen Jahren vorangegangen. Wo müssen wir trotzdem noch besser werden? An welche Erfolgsgeschichten sollten wir anknüpfen?

Stand: 29.04.2022

Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für Menschen mit Behinderung in Deutschland. 2002 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Behindertengleichstellungsgesetz. Vorrausgegangen waren viele Jahre des Protestes und intensiver Lobbyarbeit und ein Satz, der 1994 im Grundgesetz verankert wurde: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden". Die Grundlage für die Gleichstellung behinderter Menschen und für mehr Barrierefreiheit in der Republik. Viel ist passiert in den vergangen zwei Jahrzehnten, aber immer noch nicht genug.

In Deutschland leben offiziell weit über 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung. Davon haben rund 8 Millionen Menschen einen Behinderungsgrad von über 50 Prozent und damit eine Schwerbehinderung. Beim Einkaufen, beim Restaurantbesuch, bei der Wohnungssuche, im Kino, bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Urlaub oder beim Besuch von Veranstaltungen treffen viele behinderte Menschen auf Barrieren, gegen die sie meist keine Handhabe haben. Und trotz vieler Maßnahmen und einer 5%-Quote werden Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt häufig diskriminiert. Was muss also passieren, dass sich das ändert?

Judyta Smykowski | Bild: privat

In welchen Bereichen können Barrieren für behinderte Menschen abgebaut werden? Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie gemacht? An welche Erfolge könnte man anknüpfen?
Zu Gast bei Moderatorin Birgit Kappel war Judyta Smykowski, Journalistin und Host des Bayern 2-Podcast "Die Neue Norm".

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