Bayern 2


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Faulhaber, Heidegger, Hindenburg Sollen belastete Straßennamen ausgetauscht werden?

Otto von Bismarck, Franz Josef Strauß oder Christoph Kolumbus: Manche Straßen tragen historisch umstrittene Namen. Sollten diese Straßen umbenannt werden?

Stand: 14.01.2020

Straßen tragen oft die großen Namen historischer Personen. Doch bei manchen prominenten Namensgebern gibt es Diskussionsbedarf: Denn immer wieder sind Straßen nach Personen benannt, die mit antisemitischen, rassistischen oder nationalsozialistischen Motiven in Verbindung stehen. Historiker haben jetzt eine Liste mit Münchner Straßennamen erstellt, deren Umbenennung aktuell diskutiert wird.

Ein bekanntes Beispiel ist die Meiserstraße in München, die 2010 umbenannt wurde. Der Landesbischof Hans Meiser war durch antisemitische Hetze aufgefallen. Auch Augsburg und Fürstenfeldbruck beschäftigten sich vergangenes Jahr mit problematischen Straßennamen.

Das Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha hat gefragt: Sollen Straßen mit historisch umstrittenen Namen nachträglich umbenannt werden? Wo ist die Grenze? Sollten Namen, die in der deutschen Gesellschaft eine Rolle gespielt haben, als kritische Erinnerung an die Vergangenheit bleiben?

Zu Gast bei Moderator Stefan Parrisius war Dr. René Schlott vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Zu Wort kam auch Sybille Krafft, Historikerin und Dokumentarfilmerin.

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 / 94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.


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