Bayern 2


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Zündfunk präsentiert Aichach: Stereowald wird zum Stereostrand Festival

Darauf haben viele gewartet: Nach drei Jahren Pause gibt es endlich wieder ein Open-Air-Festival in Aichach. Nicht mehr im Wald, sondern am Strand. Und deshalb wird aus Stereowald kurzerhand ein Stereostrand auf dem Gelände des ehemaligen San-Depots im Paartalpark...

Stand: 28.11.2018

Stereostrand Festival 2019 | Bild: Stereostrand Festival

09 August

Freitag, 09. August 2019, 16:00 Uhr

und Samstag, 10.08.2019 - Aichach:

Wochenend-Ticket 39,00 € // Ticket Freitag 23,00 € // Ticket Samstag 28,00 € // Familienticket Freitag 25,00 € // Familienticket Samstag 30,00 € // (Kinder von bis zu 11 Jahren haben freien Eintritt)

noch ist es idyllisch...

Auf der grünen Wiese sitzen hunderte Menschen im Halbkreis um die Bühne. Einige hocken auf Strohballen, ein paar zwischen den Blumenbeeten und die meisten einfach im Gras auf mitgebrachten Decken. Die Sonne scheint auf das am Hang gelegene Stereowald Festival 2014.

Doch dieses Jahr ist alles anders! Der Wald ist umgezogen, dieses Jahr ist Strand angesagt! Es gibt wieder Kleinkunst und Theater, einen Kunsthandwerk- und Kreativmarkt, lokale Brauereien und Streetfood, einen Badestrand und Biergarten - und sogar ein Einzug der Festwirte ist geplant, wer "traditionsbewusst" ist, darf den auf gar keinen Fall verpassen.

Was ist neu?

Zunächst das Augenscheinlichste: Namen und Ort. Aus dem Stereowald wird 2019 der Stereostrand.
Das hat damit zu tun, dass wir nicht mehr im und am Wald feiern werden, sondern ans San Depot umgezogen sind. Dort gibt es einen kleinen Strand, wo man sich bei heißen Temperaturen – natürlich unter Aufsicht der Wasserwacht – abkühlen und ein wenig planschen kann. Des Weiteren bietet uns das neue Gelände wieder die Möglichkeit zwei Bühnen und ein buntes, spannendes Rahmenprogramm aufziehen zu können. Auch gestalterisch wird es viel Neues geben und wir werden uns richtig ins Zeug legen, dass man mitten in der Stadt die Seele baumeln und zur Ruhe kommen, wie aber natürlich auch feiern und tanzen kann. Zum Teil neu setzt sich außerdem unser Team zusammen. Dadurch entstehen wieder ganz neue Synergien, Ideen und Anregungen – denn wir wollen nicht einfach nur Altbewährtes wieder aufwärmen. Dabei sind wir bereits jetzt voller Motivation und Tatendrang.

Aber das Beste - 16 Bands teilen sich zwei Bühnen:

FREITAG, 09.08.2019

Salt’n Vinegar

Mit einem Durchschnittalter von 10 Jahren haben sie begonnen, heute sind sie mit 13/14 Jahren fast schon alte Hasen im Alternative Rock Business. Die „etwas andere Schülerband“ stellt sich auf dem Stereostrand zum ersten Mal einem größeren Publikum vor und zeigt neben Coverversionen von Songs von Biffy Clyro, 21Pilots auch erste eigene Nummern.

Konrad Küchenmeister

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Konrad Kuechenmeister  'Melody K' | Bild: Konrad Kuechenmeister (via YouTube)

Konrad Kuechenmeister 'Melody K'

Mit seinen Loopstations nimmt Konrad Küchenmeister seine Stimme und Beatbox, seine Instrumente und manchmal auch das Publikum live auf. Mit diesen Aufnahmen-„Loops“ kreiert er Songs, Improvisationen und mit Effekten versetzte, groovige Beats zum Abfeiern, die musikalisch von Drum’n Bass über Reggae und Dubstep bis hin zu Ska und Dub reichen können.

Swutscher

Da wo die Hamburger Rocker von Swutscher aufschlagen, dringt die Musik aus und in jede verrauchte Pore. Zwischen Garagenrock, Surf, Swamp-Blues, Country, Polka, Postpunk, Chanson und allen anderen erdenklichen Gattungen des Instrumentariums Bass, Schlagzeug, Gesang und Tasten bewegt sich ihr Sound, der ihr Publikum vor allem eines nicht lässt: kalt.

theAngelcy

Zumeist und zu Recht verlässt sich der sympathische Sechser aus Israel auf die Magie der akustischen Instrumente. Gitarren, Flöten, Bass, Klarinette, Drums oder Bratsche – wobei alle sechs Bandmitglieder singen und nebenbei Multiinstrumentalisten sind. Man könnte es Folk nennen. In ihren Texten äußern sie sich dabei unverwandt konsequent wie kritisch gegen den Krieg und nationalistisches Gehabe.

Die Pipinsrieder Musikanten

Never change a running system: Die Pipinsrieder Musikanten werden das neue Festival eröffnen. Blasmusik vom Allerfeinsten, meist garniert mit fröhlichen Gesichtern, herzlichem Lächeln und wunderschöner bayerischer Tracht. Auch soll es wieder einen Marsch zum Festivalgelände geben, wo die Bierbrauer das ein odere andere Freigetränk spendieren.

DOTA

Mit dem letzten Album „Keine Gefahr“ erreichten sie Platz 14 der Charts. Über 100.000 verkaufte Tonträger und Jahr für Jahr an die hundert meist ausverkaufte Konzerte – das ist DOTA. Abwechslungsreich, ja geradezu gegensätzlich. Der Bogen spannt sich von fantastisch-verträumten Liebesliedern über unheimliche Zukunftsvisionen und ironisch-gewitzte Großstadt-Songs bis zu einem sommerleichten Splatter-Hit. Die einfallsreichen teils geheimnisvollen teils verspielten und um Bläser bereicherten Arrangements tragen das ihre dazu bei.

Neonschwarz

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Neonschwarz - 2018 (prod. Ulliversal) [Official Video] | Bild: Audiolith (via YouTube)

Neonschwarz - 2018 (prod. Ulliversal) [Official Video]

Die Hamburger Band macht Hip Hop – aber auf eine ganz besondere Art. Die Unbeschwertheit des Pop und die Antihaltung von Punk sind hier ebenso wenig ein Widerspruch wie politische Agitation und Battlerap. Im Gegenteil – je näher die Pole einander kommen, desto stimmiger das Ergebnis. Klar, politisch, links, meinungsstark – so hört man Hip Hop nur noch selten heutzutage.

SAMSTAG, 10.09.2019

MONI

Pure Lebensfreude, große Leidenschaft, tiefe Gefühle - das ist MONI. In ihren selbst komponierten und getexteten Mundart-Pop-Folk-Songs erzählt sie vom Leben, der Liebe, der Freiheit und den großen und kleinen Herausforderungen des Daseins.

Charlotte Campbell

Charlotte Campbell kommt – musikalisch gesehen – von der Straße. An der Londoner Southbank nahe dem London Eye hat sie ihre selbst geschriebenen Songs als Straßenmusikerin dargeboten, bis sie immer mehr Menschen auffiel und sie online eine relativ große Fanbasis aufbauen konnte. Mittlerweile hat sie bereits drei Alben aufgenommen und lief mit einigen Songs sogar im BBC Radio.

Taxifahrer (Lesung)

Erwin Behrend ist Taxifahrer in München. Als solcher erlebt man eine Menge komischer und skurriler Dinge, die Behrend in seinem Buch „4036 Datenfunk“ zusammengetragen und das er in Eigenregie veröffentlicht hat. Einige Geschichten aus seinem reichhaltigen Fundus wird er zum Besten geben und dem Zuhörer so eine neue Sicht auf den Arbeitsalltag eine Taxifahrers in München bieten.

Hochzeitskapelle

„Folkloristisch-elegischer Rumpeljazz“ – so nennen die Mitglieder der Hochzeitskapelle ihre Musik. Anlässlich einer Eheschließung 2012 gegründet, kommen die fünf Musiker stilistisch teils aus sehr unterschiedlichen Ecken. Sie machen mit zwischen München, New Orleans und Trinidad gefundenen Lieblingsstücken das, wofür die Musik wohl ursprünglich geschaffen wurde: SPIELEN im besten Wortsinn, und das mit großer Intensität, Vertrautheit und Freude.

Donkeyhonk Company

Eine wilde und ungezügelte Mischung aus Folk, Blues, Country und Rock, Songwriting á la Tom Waits oder Seasick Steve, bayerische und englische Texte und eine Auswahl an Covern geschätzter Kollegen und aus dem American Songbook: Das ist die Musik der Donkeyhonk Company. Die Lieder erzählen vom alltäglichen Wahnsinn, vom Zauber des Augenblicks und der verzwickten Suche nach dem Sinn. Mal witzig, mal tiefsinnig. Aber immer originell und treffend.

Carpet

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Carpet - One Step / Minuet (PULS Live Session) | Bild: PULS Musik (via YouTube)

Carpet - One Step / Minuet (PULS Live Session)

Carpet folgen ihrer eigenen Interpretation psychedelischer Rockmusik. In der Tradition des Krautrock verbinden sie Rock mit experimentellen Elementen und bedienen sich dazu schamlos bei Jazz, Psychedelic, Stoner und Post- sowie Prog- und Bluesrock. Das tun sie auch auf ihren vierten Album „About Rooms and Elephants“, wo sich die Band frei von allen Erwartungen macht und das Schreiben und Spielen der Musik konsequenter denn je ins Zentrum ihres Schaffens rückt.

Yellow Umbrella

Reggae und Ska aus Dresden – und der ganzen Welt. Denn die Bandmitglieder von Yellow Umbrella (2017 bereits zusammen mit den Skydrunks im Canada zu sehen und hören) kommen unter anderem aus Spanien, USA und Frankreich. Ihr aktuelles Album sprengt mit seiner wilden Mischung aus Reggae, Ska, Rocksteady, Dub, Klezmer, Jazz und Balkan alle Genregrenzen, kommt frisch daher und ist extrem tanzbar.

The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra

Es wäre überflüssig, die Skydrunks in Aichach nochmal vorzustellen – hätten sie nicht ein neues Album. Auf „Colours“, Longplayer Nummer vier, singt der bairische Achter von der bunten Vielfalt des Alltags: Liebe und Familienglück wohnen Tür an Tür mit Umweltschutz und Geflüchteten. Die Melodien der neun neuen Songs sind mitreißend und mutig, tanzbar und wild, aber auch gefühlvoll und ruhig. Man darf gespannt sein!

Dicht & Ergreifend

Bayern und Berghain, Ghetto und Gstanzl, Blasmusik und Boombap, Sozialkritik und Schmarrn – wenn „Laptop und Lederhos’n“ ging, dann geht das auch wunderbar. Diese zwei bayerischen Hip Hopper, die sich in Berlin kennen gelernt haben, beehren Aichach also ein zweites Mal und auch dieses Mal heißt es wieder: Mundart-Rap trifft auf Tuba-Beat, Zithersample trifft auf Battlereim, Lederhose auf Baggie-Jeans.

Alle weiteren Infos zum Festival unter: https://www.stereostrand.de/festival/


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