Bayern 2 - Zündfunk


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Wird die Bib jetzt hip? Wie Büchereien und Bibliotheken sich in Zeiten von Google neu erfinden

Wer braucht denn Bibliotheken, ist doch alles da online! Tatsächlich sind Bibliotheken beliebter denn je. Zündfunk-Autor Ralf Homann begibt sich auf die Suche nach den Gründen für den weltweiten Boom der Büchereien.

Von: Ralf Homann

Stand: 15.03.2019

Die digitale Welt ist immer für Überraschungen gut. Noch vor zehn Jahren hätten manche auf das Ende der öffentlichen Büchereien gewettet: Für was gibt’s CD-Rom - kann ich doch alles googeln! Nun ist eher die CD verschwunden, und Google in die Big Data-Kritik geraten. Niederschwelliger Zugang und eine Art Wissensflatrate, die die öffentlichen Bibliotheken bereitstellen, sind gefragter denn je. Sie gehören mit zu den beliebtesten Kulturinstitutionen einer Stadt. Aktuelle Medien, Digitalisate und diverse muttersprachliche Angebote sind das eine, der Bedarf nach dem Freiraum öffentlicher, also nichtkommerzieller, Orte das andere.

Die Renaissance der öffentlichen Bibliotheken begleitet seit drei Jahren die Konferenz Public! im Münchner Gasteig. Zündfunk-Autor Ralf Homann hat sich dort nach den Gründen für den weltweiten Boom der Büchereien umgehört und sich ganz lokal in einer Stadtteilbibliothek mit den neuen Bib-Punks getroffen.


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