Bayern 2 - Zündfunk

Buch

Klaus Kinski | Bild: New World Releasing/Courtesy E zum Artikel Neuer Essay-Band Autorin Juliane Liebert zeigt in "Hurensöhne!", wie spaßig produktives Schimpfen sein kann

In ihrem neuen Essay-Band sinniert Autorin Juliane Liebert über das Schimpfen und erklärt, wo der Unterschied zwischen produktivem und vernichtend langweiligem Schimpfen liegt. Dafür nennt sie auch viele Beispiele. Von Klaus Kinski über Georg Kreisler bis zu Rio Reiser. Wir haben reingelesen. [mehr]

Carol Gilligan im Video "Women and Moral Development" | Bild: Screenshot Youtube zum Artikel Feministische Klassiker im Zündfunk Frauen moralisch unterentwickelt? Carol Gilligan kämpfte gegen Sigmund Freud und Co.

Die Frau, dieses unterentwickelte Wesen. Sigmund Freud hatte keine allzu hohe Meinung vom weiblichen Geschlecht. Ein Glück nur, dass die Psychologin Carol Gilligan 1982 "Die andere Stimme" veröffentlichte. Die Schrift läutete einen Paradigmenwechsel in der Wissenschaft ein. [mehr]

Lena Gorelik; Schriftstellerin | Bild: picture alliance/VisualEyze zum Artikel Das Corona-Tagebuch Die Sehnsucht ist leise und beinahe kindlich

Die Schriftstellerin Lena Gorelik sucht nach Gründen fürs Fahrrad fahren, neidet ihren Nachbarn die "Balkon-Besuche" und träumt von dem Tag, an dem sie ihre Eltern endlich wiedersehen kann. [mehr]

"Farbe bekennen" machten May Ayim, Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz (Buchcover) | Bild: Orlanda Verlag zum Artikel Feministische Klassiker im Zündfunk Mit "Farbe bekennen" machten May Ayim und Katharina Oguntoye die Lebensrealität afrodeutscher Frauen zum Thema

Erhebt euch und schweigt nicht mehr! Als "Farbe bekennen" in den 80er Jahren erschien und die Lebensrealität afrodeutscher Frauen zum Thema machte, war das Buch seiner Zeit weit voraus. Heute ist es ein Klassiker, alle paar Jahre neu aufgelegt und sofort wieder vergriffen. [mehr]

Die britische Schriftstellerin Virginia Woolf | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Feministische Klassiker im Zündfunk "Ein Zimmer für sich allein" - Warum Virginia Woolfs Kampfschrift von 1929 auch heute noch schmerzlich aktuell ist

„Ein Zimmer für sich allein“ ist einer der Klassiker der Frauenbewegung schlechthin. Brillant und witzig beschreibt Virginia Woolf 1929 in diesem Essay die Lage der Frauen aus der Perspektive einer fiktiven Schriftstellerin, mit der wir die Möglichkeiten zu schreiben durchstreifen. [mehr]

David Graeber | Bild: Picture-Alliance / Tagesspiegel zum Artikel David Graeber über Arbeit und Corona "Man muss die Dinge radikal verändern, hat aber vergessen, wie das geht"

David Graeber lehrt an London School of Economics und ist anarchistischer Theoretiker. Von ihm stammt auch der Begriff der "Bullshit Jobs" - Arbeit ohne gesellschaftliche Relevanz. Wir haben ihn zu seiner Meinung zur jetzigen Situation befragt. [mehr]

Historiker und Buchautor | Bild: picture alliance/Horst Galuschka/dpa/Horst Galuschka dpa zum Artikel Das Buch zur Stunde Rutger Bregman zeigt, dass der Mensch im Grunde gut ist

Eigentlich sind wir alle Egoisten. Wenn es drauf ankommt, schließen wir uns zuhause ein und bunkern Klopapier. Solche Ansichten teilen viele Menschen. Doch sie sind falsch, schreibt der Historiker Rutger Bregman in seinem neuen Buch "Im Grunde gut". [mehr]

Debbie Harry und Chris Stein | Bild: Dave Hogan zum Artikel Literaturtipps Diese Bücher bringen euch durch die Quarantäne

Macht doch mal Pause vom Internet. Wir haben unsere Lieblingsbücher wieder aus dem Schrank genommen und üben uns in Eskapismus. Mithilfe von Abbas Khider, Sibylle Berg, Debbie Harry, Ocean Vuong, Christa Wolf, Mark Fisher, Young-Ha Kim, Ahmed Saadawi, Don Winslow, Katja Lewina und Georg M. Oswald. [mehr]

Alice Hasters steht auf einer Brücke | Bild: H. Henkensiefken zum Artikel Rassismus, Feminismus, Feuer & Brot Alice Hasters: "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten"

Alice Hasters aus Köln ist die Tochter einer schwarzen Frau und eines weißen Mannes. Ihrer Umwelt muss sie immer wiedererklären, wie schwarz sie eigentlich ist. Weil ihr das zeigt, wie tief Rassismus in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, hat sie ein Buch geschrieben. [mehr]

1984 Bob Dylan | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Interview mit Dylan-Übersetzer Gisbert Haefs "Dylan hat Lyrik wieder zum Klingen gebracht"

Bob Dylan gewinnt den Literatur-Nobelpreis! Darüber freut sich Dylan, aber auch Gisbert Haefs.Der Autor hat Anfang des Jahrtausends alle bis dahin erschienenen Songs von Dylan ins Deutsche übersetzt. Wir haben mit ihm gesprochen. [mehr]