Bayern 2 - Zündfunk

Generator Podcast Nylon, Latex und Body Politics: Künstlerin Alexandra Bircken im Porträt

Wie kann man Sexualität, Gender und Feminismus in Kunst verwandeln? Die Künstlerin und Bildhauerin Alexandra Bircken versucht das. Aktuell kann man ihre Werke im Museum Brandhorst in München bestaunen. Der Generator-Podcast erzählt ihre faszinierende Lebensgeschichte.

Von: Mariia Fedorova

Stand: 22.10.2021

Die Bildhauerin Alexandra Bircken arbeitet wie eine Chirurgin. Sie zerschneidet Materialien, seziert ihre Objekte - und fügt alles wieder zusammen. Im Zentrum ihrer Kunst steht der Körper, sei es ein menschlicher oder ein Maschinenkörper. Ihr Leitmotiv ist die Auseinandersetzung mit Hüllen und Barrieren, von Haut über Leder bis hin zur Kleidung oder Architektur.

Unter ihren Kunstwerken: Zersägte Motorräder, die das komplexe Gefüge aus Röhren und Schläuchen offenbaren. Eine Gruppe von androgynen, kopflosen Schaufensterpuppen, die mit Patchwork-Nylongewebe und Lederelementen ausstaffiert sind. Oder zwei menschliche Beine: eins aus Kunststoff und eins aus groben Holzblöcken und Scharnieren.

Alexandra Bircken hat als Mode-Designerin begonnen

Wolfgang Tillmans: "Lutz & Alex sitting in the trees, 1992"

Der Zündfunk Generator zeichnet die Entstehungsgeschichte dieser Objekte nach, und fragt nach der Rolle von Sexualität und Gender in der Kunst von Alexandra Bircken.

Die Sendung erzählt die Biographie von Alexandra Bircken, die als Modedesignerin anfängt, bevor sie zu einer der bedeutendsten gegenwärtigen Künstlerinnen Deutschlands wird.

Mit einem Klick auf das Bild startet Ihr die Sendung. Und hier könnt Ihr den Generator-Podcast abonnieren!