Bayern 2 - Zündfunk


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Generator Podcast Warum Geld in Frauenhände gehört

Je gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, desto höher ist ihr Bruttoinlandsprodukt. Und Studien zeigen, dass Frauen überlegter investieren und ihr Geld eher für wohltätige Zwecke ausgeben. Ist es also an der Zeit, Wirtschaft neu zu denken?

Von: Nicole Ficociello

Stand: 04.06.2021

„Madame Moneypenny“, „Femance“, „Hermoney“ – das Angebot an Finanzberatungen speziell für Frauen wird immer größer. Und das ist gut so, denn viele Frauen gehen anders mit Geld um als Männer. Das hat historische und kulturelle Gründe, die bis heute spürbar sind: Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer, besitzen weniger Vermögen, bekommen seltener Kredite und am Ende des Lebens weniger Rente.

Geld liegt bis jetzt vor allem in Männerhänden

Auch die Finanzbranche wird von Männern dominiert - unser aller Geld liegt in männlichen Händen. Die generelle Ungleichheit zwischen Männern und Frauen beim Thema Geld schadet nachweislich einer Volkswirtschaft, nach dem etablierten Maßstab des Bruttoinlandsproduktes. Denn: Je gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, desto höher ist ihr Bruttoinlandsprodukt. Studien zeigen außerdem, dass Frauen überlegter investieren, ihr Geld eher für wohltätige Zwecke ausgeben und dass Start-ups, die von Frauen geführt werden, höhere Renditen erzielen. Der Generator-Podcast auf den Spuren einer weiblicheren Finanzwelt. 

In dieser Sendung sprechen Finanzberaterin Helma Sick, die feministische Ökonomin und Ethikerin Ina Praetorius, die eremitierte Oxford-Professorin und Autorin Linda Scott sowie die Fonds-Managerin Anne Connelly.

Mit einem Klick auf das Bild oben startet der Generator Podcast mit den Fragen: Warum gehört Geld in Frauenhände? Wie sieht ein gerechteres Wirtschaftssystem aus? Wie können Frauen für die Finanzwelt begeistert werden und welche Rolle spielt die Unsichtbarkeit von Care-Arbeit?

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