Bayern 2 - Tagesgespräch


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Video-Sprechstunde beim Arzt Was spricht eigentlich dagegen?

Eine Fernbehandlung über den Computer hat gerade in Zeiten von Corona einige Vorteile. Trotzdem ist der Bereich Telemedizin in Deutschland vergleichsweise klein. Welche Gründe sprechen aus Ihrer Sicht gegen einen virtuellen Arzttermin?

Stand: 01.07.2020

Mit dem Arzt nicht nur übers Telefon sprechen, sondern mit Sichtkontakt schildern, wie es einem geht – aber ohne das Risiko, sich selbst oder andere anzustecken: gerade in der Corona-Zeit können Videosprechstunden hier von entscheidendem Vorteil sein. Doch Kritiker warnen vor der Gefahr von Fehldiagnosen; Arbeitgeber fürchten, dass Angestellte virtuellen Termine ausnutzen, um sich leichter ein ärztliches Attest zu besorgen.

Auch wenn zu Beginn der Corona-Pandemie Krankschreibungen bis zu zwei Wochen nach einem Telefonat mit dem Arzt ausgestellt werden konnten, ist die Skepsis gegenüber der Telemedizin relativ groß.

Am BR-Thementag "Digitalisierung und Corona" hat das Tagesgespräch auf Bayern 2 und ARD-alpha gefragt: Was spricht aus Ihrer Sicht gegen eine Videosprechstunde? Welche eigenen Erfahrungen haben Sie schon mit Telemedizin gemacht? Was ist nötig, damit ein virtueller Arzttermin für Sie eine gute Alternative ist?

Zu Gast bei Moderator Christoph Peerenboom war Dr. med. Philipp Stachwitz, Schmerztherapeut und Experte für Telematik im Gesundheitswesen.

Wie ist Ihre Meinung?

Rufen Sie an und diskutieren Sie mit im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha! Unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 / 94 95 95 5 sind wir immer werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar.


Sie können uns auch über WhatsApp und Telegram einen Kommentar schicken, den wir dann gegebenenfalls in der Sendung zitieren. Die Nummer dafür ist die 0151 / 7 220 220 7.


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