Bayern 2 - Tagesgespräch


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Von Klimawandel bis Insektensterben Was müssen wir ändern, wenn wir bleiben wollen?

Nur mal kurz die Welt retten - geht das noch? Die zentrale Frage im Tagesgespräch: Was lässt sich tun, um die drängendsten ökologischen Probleme einigermaßen zu lösen? Gast war: Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker.

Stand: 27.10.2017

Den Klimawandel stoppen, die Umwelt schützen, Tiere und Pflanzen bewahren, mit Rohstoffen sparsam umgehen - was ist notwendig, was geht noch zusätzlich? Was müssen wir ändern, wenn wir für die Menschheit weiterhin eine Lebensgrundlage sicherstellen wollen? Das waren die Fragen im Tagesgespräch auf Bayern 2 und in ARD-alpha!

Tagesgespräch-Gast Ernst Ulrich von Weizsäcker

Zu Gast bei Moderator Achim Bogdahn war Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Der Naturwissenschaftler war von 1998 bis 2005 SPD-Bundestagsabgeordneter. Er ist Ko-Präsident des "Club of Rome". Vor einigen Wochen hat er das Buch "Wir sind dran. Club of Rome: Der große Bericht: Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen" veröffentlicht.

Die Nummer ins Studio: 0800 / 94 95 95 5

Eine Frau telefoniert | Bild: colourbox.com

Unter dieser gebührenfreien Telefonnummer sind wir werktags ab 11 Uhr für Sie erreichbar. Rufen Sie an!
Diskutieren Sie mit unserem kompetenten Studiogast über ein aktuelles Thema. Politik, Wirtschaft, Kultur, Religion und Sport - im Tagesgespräch debattieren wir über alle gesellschaftlich wichtigen Fragen. 


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Dieter Sudau, Freitag, 27.Oktober, 13:17 Uhr

73. Umwelt

Habe gerade diesen Beitrag mit angehört und fand sehr viele Beiträge gut. Ich finde Herrn von Weizsäcker auch gut, doch seine Angst davor dass wir unseren Wohlstand nicht verändern müssen, ist für mich wieder die ängstliche Aussage eines Realpolitikers. Ich bin kein Grüner doch die teilweise überzogenen Forderungen der Politikvorderen dieser Partei müssten realistisch gesehen, noch deutlicher angesprochen werden.
Hier im Pfaffenwinkel höre ich im Bereich der Ackerflächen keine Grillen mehr, ich sehe jedoch den Landwird zeitweise wie er Tag für Tag mit seinem riesigen Gülletransportern ausrückt und innerhalb von ein paar Tagen seine Tanks leert und dies alle 3 Monate. Wo hat denn dies Platz, auf den Flächen wo dann später wieder der Strom angebaut wird und in der staatlich geförderten "Bio"gasanlage landet.
Es gibt so viele Theme welche angegangen werden müssten, doch wer macht dies, die von uns gewählten Politiker nicht und die von den Protestwählern bestimmten erst recht nicht.

Engelbert Weidel, Freitag, 27.Oktober, 13:13 Uhr

72. Christ und Fleischverzehr

Aus meiner Sicht kann jemand, der sich weiterhin Christ nenne will keine Fleisch mehr aus Massenproduktion essen!!
Papst Franziskus erahnt uns sehr in diese Richtung. Ab er auch Papst Benedikt XVI. hat in seiner Abendmesse am Gründonnerstag, 5 April 2007 (kann man im Internet nachlesen) theologisch darauf hingewiesen, dass Jesus Christus kein Osterlamm äußerlich gegessen hat........Wir können uns als Christen nicht herausreden Fleischessen ist Christlich, weil Jesus auch Fleisch gegessen hat. Die Indizien, dass Jesus kein Fleisch gegessen hat sind erdrückend! Man lese nur Informationen , die wir jetzt haben aus den ältesten Funden wie zum Beispiel aus Qumran usw......
Kann ich mit reinen christlichen Gewissen Massenfleisch essen und damit meinem Mitmenschen faktisch Nahrung wegessen??!! Obendrein mit der Begründung: Ja, es schmeckt mir halt. Dann ist es ja auch erlaubt, meinem Mitbesucher im Restaurant von seinem Teller einfach wegzuessen...naja es schmeckt mir halt besser.

Thomas Weiherer, Freitag, 27.Oktober, 12:59 Uhr

71. Was zählt ist der Mammon

... gesteuert von unsereren Politikern. Ausnahmslos, egal welche Partei. Viel zuviel Macht und nur ausschließlich wirtschaftlichen Interessen zugewandt.
Vetternwirtschaft und zuschustern zu lasten der Natur an Unternehmen. Was zählt? Nur Kohle und monetärer Gewinn!

Lutz Fröhlich, Freitag, 27.Oktober, 12:59 Uhr

70. der Mensch machts

Es ist falsch zu fragen wie viele Menschen verträgt unser Planet. Es ist falsch ein diffuses Angst-Bild zu malen, von einer Zeit wenn der Klimawandel eingetreten sein wird. Das suggeriert dem Einzelnen ja nur sich jetzt noch seinen Teil an der Völlerei zu sichern. Ein modernes Umweltpolitisches Sodom und Gomorrha. Stattdessen stimme ich überein zu erklären, dass niemand verzichten muss und der Umwelt und Nachwelt helfen kann mit dem richtigen Bewusstsein dafür. Vielleicht muss das dann in einigen Bereichen durch Tempolimit internationale Flugbenzinsteuer, Streckensteuer für Bioäpfel aus Neuseeland auch angeschoben werden.

Anne Winbeck, Freitag, 27.Oktober, 12:58 Uhr

69. Änderung des Lebensstils

Jeder von uns muss etwas ändern und zwr im Kleinen. Wir fuhren mit unseren Kindern nicht mit dem Flugzeu in Urlaub.
Unsere Insektenwelt hier in Mitteleuropa ist genauso spannend wie in Afrika. Lassen wir unsere Kinder diese beobachten, das ist umweltfreundlich.
In der Waldorfschule unseres Sohnes wurde nie Plastik benützt, weder zum Schreiben, noch zum Lernen, es geht auch
Einkauf ohne Plastik ist möglich, Erzeugnisse aus bio-Anbau sind gesund und helfen dem Klima usw.
DAs alles wird nicht ohne Verzicht gehen, aber auch das ist erfüllend, wenn wir unsere Glücksgefühle aus der NAtur und nicht aus Einkaufstempel haben