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Uiguren in China Unterdrückt und interniert

Ein Beitrag von: Axel Dorloff

Stand: 05.07.2019

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. ARCHIV - 07.07.2009, China, Ürümqi: Demonstranten wehren sich gegen einen Polizeieinsatz. An diesen Freitag (5. Juli) jähren sich zum zehnten Mal die blutigen Proteste in der westchinesischen Stadt Ürümqi. Sie gelten als Ausgangspunkt für die systematische Verfolgung von Muslimen in der Region. Menschenrechtler fordern die Freilassung von mehr als einer Million Inhaftierten. (zu dpa "Unruhen von Ürümqi: Wie in Chinas Westen ein Polizeistaat entstand") Foto: epa Oliver Weiken/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/epa Oliver Weiken

Am 5. Juli 2009 begannen in China Auseinandersetzungen zwischen Han-Chinesen und Uiguren, bei denen fast 200 Menschen starben. Bis heute sind die Umstände der Eskalation nicht genau geklärt, trotzdem nahm China die Ereignisse zum Anlass, die Minderheit der Uiguren bis heute weiter zu unterdrücken. Mehr als eine Million Muslime sollen dabei in Lagern interniert sein. Peking hingegen spricht von Ausbildungszentren und setzt sich gegen die Kritik zur Wehr.


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