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Ursprünge der Rassentheorie Prof. Kärin Nickelsen, LMU: "Perverse Ausprägung dieser Idee"

Ein Beitrag von: Kreutzer, Stefan

Stand: 15.01.2020

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. Der so genannte "Ahnenpass", ein vom Reichsverband der Standesbeamten Deutschlands herausgegebenes Dokument, in dem während des III. Reiches der von den Nationalsozialisten geforderte "Arier-Nachweis" geführt werden musste. In dem Text zum Dokument wird der "Rassegrundsatz" erläutert. Der Abstammungsnachweis, für den standesamtliche Urkunden und Kirchenbuch-Eintragungen mehrere Generationen zurück beschafft werden mussten, diente nach Ansicht der nationalsozialistischen Ideologen der "Reinhaltung der deutschen Rasse". Damit war er auch ein Element der Verfolgung und Vernichtung der Juden bis 1945. | Bild: picture alliance/dpa-Zentralbild

Mit der Ausweitung des Erlasses über Vererbungslehre und Rassenkunde vor 85 Jahren, spielten diese Themen in deutschen Schulen eine massive Rolle im Lehrplan. Damit sollte bei Schülern und Schülerinnen früh eine nationalsozialistische und rassistische Gesinnung entwickelt werden, erklärt Kärin Nickelsen, Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.


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