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Unfallversicherung und Kirchen Missbrauch als Berufsunfall?

Ein Beitrag von: Veronika Wawatschek

Stand: 13.05.2022

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. 27.01.2022, Bayern, München: Ein Protestbündnis demonstriert mit einer Plastik "Der Hängemattenbischof" mit der Aufschrift «12 Jahre schonungslose Aufarbeitung der Missbrauchsfälle!!» gegen die «Vertuschung von Missbrauch in der katholischen Kirche», anlässlich der Pressekonferenz des Erzbistums München und Freising zum neuen Gutachten zu sexuellem Missbrauch in der Diözese. Nach der Vorstellung des Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising am Donnerstag (20.01.2022) nimmt Kardinal Marx in einer Pressekonferenz Stellung zu den Ergebnissen der Studie. Foto: Sven Hoppe/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Es klingt zumindest ungewöhnlich: Ende April schreibt die gesetzliche Unfallversicherung VBG einen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz, sie möge doch Fälle sexuellen Missbrauchs an die Versicherung melden. Denn auch diese könnten Versicherungsfälle sein. Therapiekosten würden dann beispielsweise übernommen. Bislang haben die Kirchen solche Fälle laut VBG kaum gemeldet.


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