Bayern 2 - Notizbuch


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Pioniere gegen den Klimawandel Wälder für die schottischen Highlands

Wilde und weitgehend baumlose Highlands, Hochmoore, lila blühende Heide und unvergleichliche Weitblicke. Dafür ist Schottland bekannt. Doch seit 100 Jahren läuft hier eine beispiellose Wiederaufforstung.

Von: Thomas Kruchem, Landwirtschaft und Umwelt

Stand: 10.10.2019

Schottland ist, neben seinem reichen Kulturerbe, vor allem für die wilden, weitgehend baumlosen Highlands bekannt - mit ihren Hochmooren, lila blühender Heide und unvergleichlichen Weitblicken. Nach dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren hatte Caledonian Forest - ein unwegsamer, kühl-gemäßigter Regenwald - noch fast ganz Schottland unterhalb von 600 Meter Meereshöhe bedeckt. Dann kam der Mensch und mit ihm der wachsende Verbrauch von Holz.

Einst wuchs hier ein Regenwald

Um 1900 war Schottland zu gerade noch fünf Prozent bewaldet. Nach dem Ersten Weltkrieg jedoch begannen die Schotten die größte Wiederaufforstung in der Geschichte Europas. Sie läuft bis heute und wird, vor dem Hintergrund der Klimazerstörung, immer wichtiger. Die schottische Regierung und zahlreiche Privatinitiativen tragen die Programme gemeinsam und haben dafür gesorgt, dass wieder fast 19 Prozent Schottlands bewaldet sind. Und bis 2050 sollen es 25 Prozent sein.

Klicktipp

KLIMAHELDEN: Wälder für die schottischen Highlands (swr.de)


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