Bayern 2 - Nahaufnahme


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Publikum trifft Radiomacher Begegnungen im Funkhaus

Radio ist eine alte, technisch simple, wunderbare Sache. Jemand sagt was und sieht dabei eine rote Lampe, draußen hören Tausende zu. Verbunden und nah im Moment und doch einander fremd, unsichtbar. Was das wohl für eine ist, die Moderatorin? Wie kommen die auf ihre Themen? Was für ein Team steckt dahinter? Wie sich das wohl anfühlt hinterm Mikrofon?

Von: Norbert Joa

Stand: 15.06.2018

Auf der anderen Seite: die Hörerin, der Hörer, der User, das unbekannte Wesen. Ab und zu meldet sie oder er sich im Funkhaus via Mail oder Telefon oder auch noch per Brief – mal verärgert, mal begeistert, mal mit einer eigenen Anregung.

In den Redaktionsräumen von Eins zu Eins. Der Talk

Aber welcher Radiomacher kennt schon leibhaftige Hörer außerhalb seines Bekanntenkreises? Erfährt aus erster Hand, was Hörerinnen gefällt oder missfällt? Welche Rolle wir in ihrem Leben spielen? Und was müsste passieren, damit wir auch noch in zehn Jahren für sie relevant sind? Zum Beispiel auch für die Schüler, die mittags den Intendanten treffen...

Letzte Vorbereitungen im Studio vor der Live-Sendung

So öffnete Bayern 2 in dieser Woche seine Funkhaustüren - für Dutzende Hörer, die einen Tag in der Redaktion ihrer Wahl miterlebten. Um genau zu sein: Sozusagen "Kennenlerntage" für scheinbar lang schon Vertraute, die sich nun aber erstmals gegenüberstehen. Neugierig, interessiert, erwartungsvoll. Und das in einem Medium des Dialogs, wie es wohl kein zweites gibt. Und mittendrin: Norbert Joa mit nicht mehr und weniger als einem Mikrofon. Denn Radio ist eine alte, technisch simple und noch immer wunderbare Sache.


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