Bayern 2 - Nachtmix


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Neuerscheinungen der Woche Neue Alben von Glass Animals, Washed Out und Alison Mosshart (The Kills)

Die Neuheiten der Woche im kompakten Überblick. Wir hören hinein in die frischen Werke von Washed Out, Alison Mosshart, Glass Animals, Bronson, Jason Molina (posthum), Liela Moss (The Duke Spirit Sängerin solo), Another Sky (neue Band aus London). Zugezogen Maskulin und Kitschkrieg und Jaga Jazzist.

Von: Ralf Summer

Stand: 06.08.2020 23:05 Uhr

JAGA JAZZIST – Pyramid  | Bild: Ninja Tune

WASHED OUT – Purple Noon

Mr Chillwave ist zurück - Chillwave ist eine besondere Spielart des Dream Pop: „wie der Soundtrack zum letzten Tag der Sommerferien“ - wie es Ernest Greene aka Washed Out sagte, als das Mini-Genre vor zehn Jahren in den USA aufploppte. Inzwischen sollte er aber weltweit ein Thema sein: über 100 Mio Streams für seine Songs (auf Spotify) zeugen von globalem Interesse für ihn. R´n´B-Entdeckung Sudan Archives holte ihn gar als Songwriter für ihr gefeiertes „Athena“ (Album Der Woche im Zündfunk). Hierzulande ist der Kölner Roosevelt sein größter (Musiker-)Fan. „Purple Noon“ ist sein viertes Album, das er als eine „Ode an die Küstenlinien des Mittelmeeres und dem Charme ihrer Inselkultur“ verstanden wissen will (das Flüchtlings-Drama hat hier keinen Platz). Der Titel borgte er sich beim gleichnamigen Film mit Alain Delon – „Purple Noon“ basiert auf den Patricia Highsmith-Roman „The Talented Mister Ripley“. Die Platte wäre dann wohl der Soundtrack für die dritte Verfilmung nach 1960 und 1999. Damit stünde Washed Out in schöner Traditionslinie mit den Film-Komponisten Nino Rota (1960) und Gabriel Yared (1999). (8,0 von 10 Punkten)

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Washed Out - Time to Walk Away [OFFICIAL VIDEO] | Bild: Washed Out (via YouTube)

Washed Out - Time to Walk Away [OFFICIAL VIDEO]

ALISON MOSSHART – Sound Wheel

Die Sängerin von The Kills solo – mit einer Spoken Word LP. „Sound Wheel“ heisst sie und begleitet ihr erstes Buch „Car Ma“, in dem sie Malerei, Fotographie und Kurzgeschichten präsentiert. Alison Mosshart, die auch Teil der Band The Dead Weather ist, veröffentlicht die Platte bei ihrem Band-Kollegen Jack White: auf dessen Third Man Label. Third Man Books bringt auch die Neu-Auflage des vergriffenen „Car Ma“-Buches heraus. Sie sagt: „It is a book about cars, rock´n´roll, and love - about America, performance, and life on the road“. Auf der „Sound Wheel“-LP hören wir die vielseitige US-Künstlerin mit der charismatischen Stimme sprechen, hauchen, schreien – gegen Hintergrund- und Brummgeräusche diverser Orte: Miami, Salt Lake City, Coney Island. 47 Stücke zwischen 0´08 und 3´47 Minuten. Sie haut Gedanken, Gedichte und Textfetzen raus. Oft über die Männer-Motoren-Maschinen-Welt. Die zehn kurzen Interludes könnten auch der Anfang neuer Kills-Songs sein. Alison Mosshart etabliert sich hier als Spoken Word-Dichterin der Field Recordings. Man fragt sich, warum das so wenige Musiker*Innen machen? So stellt man sich eine moderne Rock´n´Roll-Lesung vor. (7,8 von 10 Punkten)

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Alison Mosshart - LA (Official Video) | Bild: OfficialTMR (via YouTube)

Alison Mosshart - LA (Official Video)

KitschKrieg – Kitschkrieg

Hier steht sich die Creme de la Creme im deutschen Pop/Rap auf den Füssen: kein Wunder! Ist das Berliner Produzenten-Trio KitschKrieg doch verantwortlich für Hits von Trettmann oder Haiyti. Nicolette Schettler aka Awhodat, Christoph Wilhelm Erkes („Fizzle“) und Christian Meyerholz („Fiji Kris“) haben zwar 2019 eine Platte mit Joey Bargeld veröffentlicht. Aber das ist ihr eigentliches Debüt. Mit der Gästeliste des Jahres: Jan Delay, Miss Platnum, Marteria, Peter Fox, Cro, Nena (!), Modeselektor, Gzuz, Vybz Kartel, Crack Ignaz, AnnenMayKantereit und natürlich Trettmann. Man könnte sagen: Mehr Event als Platte. Hits sind für mich der elektronische Reggae „Unterwegs ft Jabule“ und das klasse gesungene „Sonora ft Max Herre & Skinnyblackboy“. Die drei von KitschKrieg schaffen es zugänglich zu klingen, ohne sich anzubiedern – und gleichzeitig einen leicht karibischen oder Latin-Flavour zu verbreiten, der Swing hat. Das Album hat etwas von einem Mixtape: auf Autotune-Strassen-Rap folgt ein Nena-Trettmann-Duett – und mittendrin immer wieder ihre „K-K-Kitsch-Krieg“-Sprach-Samples. (7,3 von 10 Punkten)

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KITSCHKRIEG FEAT. CRO, ANNENMAYKANTEREIT & TRETTMANN - 5 MINUTEN (OFFICIAL VIDEO) | Bild: SoulForce Records (via YouTube)

KITSCHKRIEG FEAT. CRO, ANNENMAYKANTEREIT & TRETTMANN - 5 MINUTEN (OFFICIAL VIDEO)

KitschKrieg waren schon zu Gast beim OpenAir unserer Kollegen von BR-Puls auf Schloss Kaltenberg – sie waren zu Gast beim 40-Jahre-Zündfunk-Fest im BR-Funkhaus.

GLASS ANIMALS – Dreamland

Sie waren Gäste und eine der Entdeckung bei unserem „40 Jahre Zündfunk Fest im BR-Funkhaus“ vor sechs Jahren – die Glass Animals aus England. Die vierköpfige Band um Sänger Dave Bayley erfreute uns damals mit dem fluffigen Electro-Pop ihres Debüts „Zaba“ - inklusive dem Hit „Gooey“ (Platin in den USA). Ihr neues Album „Dreamland“ erscheint bei Universal Records – ist nochmal poppiger als der Vorgänger „How To Be A Human Being“, das die Top20 der US-Album-Charts knackte. Und die Glass Animals auf große Festivals wie Coachella oder Glastonbury brachte. In den neuen Songs geht es um persönliche und emotionale Erfahrungen von Bayley, der zwischenzeitlich auch Lyrics für Khalid, Joey Bada$$ und Flume schrieb. Dave blickt zurück auf die Aufs und Abs seines Lebens, seiner Band – und den Moment, als die Zukunft der Glass Animals auf der Kippe stand: als ihr Drummer Joe Seaward in einen lebensbedrohlichen Fahrrad-Unfall verwickelt war. Alles wurde gut. Trotzdem: sie sind aufgewacht aus „Dreamland“. Und zurück im Pop. (7,6 von 10 Punkten)

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Glass Animals - Heat Waves | Bild: GlassAnimalsVEVO (via YouTube)

Glass Animals - Heat Waves

JAGA JAZZIST – Pyramid

Das norwegische Kollektiv mit elektronisch-kosmischem Jazz. Mit „Pyramid“ sind die acht Musiker bei Brainfeeder gelandet, dem Label von Flying Lotus in L.A. Die nur vier Tracks sind lange – zwischen acht und 14 Minuten. Für die Maxi hat ihr Osloer DJ-Kumpel Prins Thomas einen Remix von „Spiral Era“ angefertigt. Aufgenommen haben Jaga Jazzist die Platte in einem abgelegenen Waldstudio in Schweden – „Pyramid“, ihr erstes Album seit fünf Jahren, ist auch ihr erstes, selbstproduziertes Werk. Obwohl es schon acht Alben davor gibt. „Tomita“, die zweite Single, ist benannt nach dem japanischen Synthesizer-Pionier Isao Tomita, der 2016 starb. „The Shrine“ meint den legendären Veranstaltungs-Ort von Afro-Beat-Legende Fela Kuti in Lagos/Nigeria. „Wir hatten das Gefühl, dass dieses Album eine kleine Sinfonie ist, bei der jeder Teil seine eigenen Räume enthält, die es zu erkunden gilt.“ Diese Räume kann man auch gottseidank während der Covid-Pandemie besuchen/betreten/hören. (8,1 von 10 Punkten)

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Jaga Jazzist - 'Tomita' (Official Video) | Bild: Brainfeeder (via YouTube)

Jaga Jazzist - 'Tomita' (Official Video)

JASON MOLINA – Eight Gates

Der US-Singer-Songwriter verstarb 2013 – mit knapp 40 Jahren – an multiplem Organversagen. Jason Molina kennen die Fans – der Musiker aus Ohio nahm erst als „Songs: Ohia“ auf und spielte dann mit der Band „Magnolia Electric Co“. Molinas Sound: Indie, Folk und Alternative Country. Dass er massive Probleme hatte, zeigte auch die Tatsache, dass sein Label Secretly Canadian 2011 auf der Webseite ratlos frug: „Wo ist Jason Molina?“ Er hatte sich nach einer Alkohol-Entziehung nicht mehr zurückgemeldet, war stattdessen auf einer Farm in West Virginia gelandet und hatte Ziegen und Hühner gezüchtet. Nach seinem Tod 2013 erschienen noch drei Singles. Heuer nun gleich 2 Werke: erst ein Live-Album und nun das Studio-Werk „Eight Gates“. Die Lieder nahm Molina 2008 auf, als er eine Zeit in London lebte. Der Titel spielt auf die sieben Stadttore Londons an. Vögel zwitschern im Garten, wir hören Gitarre, seine brüchige Stimme, leichte Drone-Sounds, ab und an ein Bass. Vieles erscheint skizzenhaft und ist gedämpft vorgetragen – wie so oft bei ihm. Die Platte endet mit der Leere, die er hinterliess – und besang: „The Crossroad + The Emptiness“. Ein Elend, dass der Schnaps diese sanfte Seele so fest im Griff hatte. Für die Fans von Bonnie ´Prince´ Billie und Elliott Smith. (7,7 von 10 Punkten)

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Jason Molina - The Mission's End (Official Audio) | Bild: Secretly Canadian (via YouTube)

Jason Molina - The Mission's End (Official Audio)

ZUGEZOGEN MASKULIN – 10 Jahre Abfuck

Der Titel ist Programm: die beiden Berliner Rapper mit einer düsteren Bilanz, was sich seit 2010 verändert hat: Sarazzin und AfD. Der Rechtsruck – nicht nur in Deutschland. Die Single, die „Sommer Vorbei“ heisst, ist gedrückt: ein Stück über ´Summertime Sadness in Zeiten von Corona, Massenprotesten und brennenden Kontinenten´, wie sie sagen. „Der Erfolg“ ist vertonte Kapitalismuskritik, „Rap.de“ handelt vom Online-Portal, bei dem sich Grim 104 und Testo vor zehn Jahren als Praktikanten kennenlernten - „im Gepäck eine unaufgearbeitete Provinzjugend“. Weitere Themen der Platte sind Essen/Fleisch/Veganismus, Männlichkeit/#MeToo/Feminismus. Klar, dass da die Stimmung gedämpft bleibt – aber ZM bleiben eine gehörig-wichtige Stimme im Deutsch-Rap, sind so etwas wie ein schlecht gelaunte, linkes Korrektiv. Und am Ende bleiben durch den Song „Exit“ Fragezeichen, ob sie denn überhaupt weitermachen. (7,5 von 10 Punkten)

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Zugezogen Maskulin - EXIT (Teaser) | Bild: Zugezogen Maskulin (via YouTube)

Zugezogen Maskulin - EXIT (Teaser)

Am 07.08.2020 gibt's das erste digitale Online-Konzert der Welt um 22 Uhr auf youtube:

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Zugezogen Maskulin Live | 10 Jahre Abfuck Release-Konzert | Bild: Zugezogen Maskulin (via YouTube)

Zugezogen Maskulin Live | 10 Jahre Abfuck Release-Konzert

BRONSON – Bronson

Bolzen mit Stil – Raven mit Pauken und Trompeten. Hinter dem neuen Projekt „Bronson“ verbirgt sich das US-Dance-Duo „Odesza“ und der australische Produzent Tom Stell aka Golden Features. Als Gäste sind Totally Enormous Extinct Dinosaurs und Lau.ra (von Ultraista, der Band von Radiohead-Producer Nigel Godrich) geladen. So klingt Dance-Pop von Heute: sanfte Synthie-Sounds, geschmeidige Melodien, catchy Vocals. Aufgenommen in Australien, als die drei Bronsons eine Woche frei hatten und sich in eine abgelegene Gegend verdünnten. Passt auf ein Mixtape zwischen Bicep, Jon Hopkins und Howling. Während reine DJ-Tanzmusik 2020 unter Corona leiden dürfte, sollten diese Glitzer-Beats auch zuhause und im Auto funktionieren. (7,1 von 10 Punkten)

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BRONSON - Album Trailer | Bild: BRONSON (via YouTube)

BRONSON - Album Trailer

LIELA MOSS – Who The Power

Die Sängerin der Band The Duke Spirit nun solo, nachdem Liela Moss über ein Jahrzehnt im Rock unterwex war. Zuhause im ländlichen Somerset, England, konzentrierte sie sich mit ihrem Partner & Produzenten Toby Butler (Bassist der Rockband The Duke Spirit) auf ihren Zweitling. „Wir sassen oft da, kuckten aus dem Fenster und beobachteten die Natur. Ich habe förmlich versucht, Mutter Natur lebendig zu singen“, so Liela. Die Beiden spielten mit alten Synthies und Drummachines herum. Herauskam aber doch recht gewöhnlicher Indie-Pop-Rock. (7,0 von 10 Punkten)

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Liela Moss - Turn Your Back Around (Lyric Video) | Bild: Liela Moss (via YouTube)

Liela Moss - Turn Your Back Around (Lyric Video)

ANOTHER SKY – I Slept on the Floor

Eine Band, deren Sängerin daran leidet, dass sie immer gefragt wird, warum ihre Stimme eher nach der eines Mannes klingt. Catrin Vincent singt halt so. Auch die Gesichter sind ihrer Band nicht so wichtig: hinter Another Sky stecken zwei Frauen und zwei Männer. Sie lieben es eher dunkel auf der Bühne. Das britische Quartett legt nun auf Fiction Records, das Label, das man für The Cure, Snow Patrol oder Nick Mulvey kennt, ihr Debüt vor. „I Slept on the Floor“ handelt von Armut, Solidarität und dem Umzug nach London. „In einer rechts geprägten Stadt aufzuwachsen hat mich früh gelehrt, alles zu hinterfragen“, sagt Catrin. Sie lernten sich am renommierten Goldsmiths University kennen und wurden von der Rockband Biffy Clyro mit auf Tour genommen. Der Sound: unauffälliger Indie-Pop-Rock. (6,9 von 10 Punkten)

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Another Sky - All Ends (Pseudo Video) | Bild: AnotherSkyVEVO (via YouTube)

Another Sky - All Ends (Pseudo Video)

IDRIS ACKAMOOR & THE PYRAMIDS – Shaman!

The Pyramids gibt es als Surf-, als Ska- und als Jazz-Band. Von Letzteren reden wir hier. Idris Ackamoor, der Saxophonist aus Chicago, spielte schon in den 70ern drei LPs mit seinen Pyramids ein. Dann war über 30 Jahre lang Ruhe. 2013 veröffentlichte Peter „Upstart“ Wacha ein neues Pyramids-Album auf seinem Münchner Disko B Label. Diesmal ist auch der Flötist aus den 70ern, Dr Margaux Simmons, dabei. Inhaltlich geht es dem US-Septett, das in London aufnahm, diesmal weniger um politisch-soziale Themen, sondern um introspektive Betrachtungen: „es geht um den inneren Frieden, um den Raum unserer Seelen, um unser Gewissen – aber auch um Liebe und Verlust. Leider starben gerade einige enge Freunde - u. a. mein Mentor, Freejazzer Cecil Taylor“, klagt Ackamoor. Ihm ist „Theme For Cecil“ gewidmet. Der Hit könnte der soulfulle Vorabsong „Tango Of Love“ werden. Von keiner anderen LP, die diese Woche erscheint, hat der Münchner Plattenladen Optimal mehr Exemplare bestellt, als von „Shaman!“ (7,9 von 10 Punkten)

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Idris Ackamoor & the Pyramids - Tango of Love | Bild: Strut Records (via YouTube)

Idris Ackamoor & the Pyramids - Tango of Love

MOSCOMAN – Time Slips Away

Chen Moscovici, genannt Moscoman, ist ein in Berlin lebender DJ, Produzent und Labelmacher von Disco Halal. Der Israeli hat einen vielfältigen Hintergrund: von Indie über Disco bis zu Acid. Seinen Mix präsentierte er schon in Clubs wie dem Berghain oder auf dem Glastonbury-Festival (UK). Für seinen Zweitling, der beim englischen Indie-Label Moshi Moshi veröffentlicht wird, holte er sich viele Stimmen – zu seinen elektronischen Beats. „Die beste Art meine neuen Stücke zu beschreiben, sind die Worte: ´happy-sad´“, so Chen. Sprich melancholisch und doch zufrieden. Auf der Platte lässt uns Moscoman Anteil an seinem (alten Vor-Covid-) DJ-Leben haben: „verrückte Reise-Zeiten, wenig Schlaf und dazwischen etwas von der Welt sehen – willkommen zu den Aufs und Abs eines Musikreisenden“. (7,2 von 10 Punkten)

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Moscoman - Myths Still Exist feat. Niki Kini | Bild: MoscomanVEVO (via YouTube)

Moscoman - Myths Still Exist feat. Niki Kini

GUI BORATTO – Backstage (Mixed)

Der Remixer und Techno-DJ hat während Covid in seinem Studio in Sao Paulo einige seiner Club-Hits neu abgemischt, seine Frau sang zum Teil dazu. Im Best-Of-Boratto-Mix sind drei neue Stücke enthalten, die bei Kompakt auch als eigene 12“-Maxi rauskommen. Mein Favorit: Azzurra. (7,4 von 10 Punkten)

Gui Boratto: "Backstage"  | Bild: Kompakt

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