Bayern 2 - Nachtmix


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Neuerscheinungen der Woche Neue Alben von Greentea Peng, The Avalanches, Liz Phair und Lana Del Rey

Die Neuheiten der Woche im Überblick. Mit dabei sind u. a. Rostam, Greentea Peng, The Problem Of Leisure, Liz Phair, Japanese Breakfast, Lana Del Rey, Hanemoon, Turner Cody, Yumbo, João Donato + Adrian Younge & Ali Shaheed Muhammad und Hildegard.

Von: Ralf Summer

Stand: 02.06.2021

Cover: Greentea Peng - Man Made | Bild: Universal Music

GREEENTEA PENG – Man Made

Sie ist uns schon letztes Jahr aufgefallen: die Londonerin landete mit „Ghost Town“ unter unseren Top 40-Songs von 2020 (das Stück aber leider nicht auf der Platte). Mit ihrem Mix aus Soul, HipHop, Dub und Poetry ist Greentea Peng eine DER englischen Entdeckungen. „Man Made“ heisst ihr Debüt und reiht sich ein in die Reihe toller Platten mit afro-britischen Stimmen wie die von Arlo Parks oder Sault. Pengs Platte handelt von ihren inneren Konflikten wie auch von Hindu-Göttin Kali Ma und wird sie auch für Fans von Lauryn Hill, Sade oder Erykah Badu interessant machen. „Wir entschieden uns, das Debüt in der Frequenz von 432 Hz aufzunehmen“, sagt Aria Wells aka Greentea Peng, „einer Tonhöhe, die einen Halbton unter dem Standard der Musikindustrie liegt und von der man annimmt, dass sie heilende Energie hat.“Zusammen mit ihrer Band, der Seng Seng Family, ist ihr ein klasse, zurückgenommenes Kunstwerk gelungen, dem man anhört, das es auf dem Land entstanden ist. Die 26jährige, die einige Zeit in Mittel- und Südamerika (Mexiko, Peru) reiste und lebte, wollte während Covid raus aus der Stadt. Das Debüt kommt mit seinen 18 Songs fast wie ein Doppel-Album daher und vermittelt uns den Eindruck, dass da jemand schon gut rumgekommen und bei sich angekommen ist. Und ihre Ideen gut gezogen haben - ihr Name bezieht sich schliesslich auf eine Teesorte und „Peng“ meint im Londoner Slang „sehr attraktiv“. Diese Platte werden wir bestimmt in den Jahrescharts 2021 von Nachtmix und Zündfunk wiederhören. (8,4 von 10 Punkten)

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Greentea Peng - Free My People (Official Video) ft. Simmy, Kid Cruise | Bild: GreenteaPengVEVO (via YouTube)

Greentea Peng - Free My People (Official Video) ft. Simmy, Kid Cruise

ROSTAM - Changephobia

Er war Mitgründer von Vampire Weekend und produzierte deren erste Alben. Nicht nur die, sondern auch gefeierte Platten von Haim und Clairo. Und wurde dafür schon mit Preisen bedacht. Der Grammy-ausgezeichnete Musiker legt nun sein zweites Solo-Werk vor. Rostam Batmanglij verarbeitet die Folgen einer Zufallsbekanntschaft, mit der er sich lange auf einer Parkbank unterhielt. Rostam öffnete sich der fremden Person, erzählte von einigen Änderungen in seinem Leben. Dieser unbekannte Mensch auf der Parkbank ermutigte ihn, keine Angst vor den Veränderungen zu haben. Was auch zum Albumtitel führte: „Changeophobia“. Davon singt er auch im tollen Stück „From The Back of a Cab“ in dem es heisst: „schön, dass wir die Stunde im Taxi zum Flughafen nahe waren“. Rostam macht im weitesten Sinne Pop von Heute, sagt aber, dass er großer Fan alter Musikstile ist – wie z. B. BeBop der 50er oder Neo-Psychedelic-Sound der 90er. Man hört es kaum, freut sich aber über solche Einflüsse. (8,3 von 10 Punkten)

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Rostam - "Changephobia" [Official Lyric Video] | Bild: Rostam (via YouTube)

Rostam - "Changephobia" [Official Lyric Video]

V.A. The Problem of Leisure – A Celebration of Andy Gill & Gang Of Four

Vor ein paar Jahren waren sie schon einmal in aller Munde bzw wieder in unseren Jahren. Als in den Nullern neue aufregende Bands wie Franz Ferdinand oder LCD Soundsystem die Indie-Landschaft aufrollten, nannten sie ihren Namen immer wieder: „Wir sind beeinflusst von Gang of Four“. Damals lebte Andy Gill noch und durfte seine Freunde daran gehabt haben, dass er 20 Jahre später wieder entdeckt wurde von einem jüngeren Publikum. Nun sind weitere 20 Jahre vergangen und wieder sind es Gitarren-Bands, die sich verbeugen vor dem politischen Punk-Funk. Sie covern, samplen oder remixen die Originale der späten 70er/frühen 80er. Die Idles sagen gar, sie hätte es ohne Gang of Four nie gegeben. Sie covern die drängenden Song – zusammen mit Helmet, La Roux, Herbert Grönemeyer, 3D/Massive Attack, Warpaint, Gary Numan, Tom Morello (RATM) & Serj Tankian (System of a Down) oder Flea & John Frusciante von dern Red Hot Chili Peppers, deren Debüt 1984 von Andy Gill produziert wurde. Das Artwork von „The Problem of Leisure – A Celebration of Andy Gill & Gang Of Four“ stammt vom britischen Künstler Damien Hirst. Manche Stücke entstanden noch zu Gills Lebzeiten. „Andy Gill war einer der wenigen legendären Künstler, der die Art und Weise wie eine Gitarre gespielt wird grundlegend verändert hat“, sagt Tom Morello: „Seine Band Gang of Four hatte mit ihrer Musik und mit Andys konfrontativem, nervenaufreibendem und sublimen Gitarrenspiel im Vordergrund etwas geradezu Aufrührerisches und Revolutionäres“, so Morello, „mit seinem abgehackten, Industrial Funk-Sound hat er den dekonstruierten Gitarrenantiheld gegeben. Das in Verbindung mit seinem scharfen, poetischen und radikalen Verstand hat mich sehr stark beeinflusst.“ Die Compilation entstand noch zu Lebzeiten, Andy Gill spielte Stücke wie das von 3D noch am Krankenbett seiner Frau Catherine Mayer vor. Die Witwe, die einer der Mitgründerinnen, der Women´s Equality Party in England ist, hat die Fertigstellung begtreut. Und es stimmt: ja, Andy und Herbert waren befreundet und Fans von einander. Daher ist auch Herr Grönemeyer auf dieser international ausgerichteten, posthumen Tribut-Platte (er verrät im Info, dass Gill genauso gut kochen wie Gitarre spielen konnte). (8,1 von 10 Punkten)

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Track-listing for The Problem of Leisure: A celebration of Andy Gill and Gang of Four | Bild: The Problem of Leisure (via YouTube)

Track-listing for The Problem of Leisure: A celebration of Andy Gill and Gang of Four

Liz Phair - Soberish

Das Musikbusiness war und ist für sie Ort von Verletzung und Heilung zugleich: Liz Phair. Mit „Exile in Guyville“ veröffentlichte die US-Songwriterin in den frühen 90ern ihr Debüt, das zu den Alben zählt, die den Weg für den Songwriterinnen-Boom ebnete. Auf ihrem neuen geht es ua um ihr Aufwachsen in Chicago, um Innigkeiten und eine Scheidung – nicht ihre: die neue Platte „Soberish“ entstand wieder mit Partner & Produzent Brad Wood. Auf ihrer erstem Longplayer seit elf Jahren – dazwischen erschienen ihre Memoiren und ihre uralten Demo-Tapes - klingt Liz poppig und sauber: „Soberish“ - der Plattentitel ist mit „nüchter“ zu übersetzen und meint ein „mittelaltes Wesen, eine Mutter, die einen Fuss in der Tür nach draussen hat“, so Phair. Und freut sich, dass das draussen nun so viele Frauen in der ehemaligen Männerdomäne „Pop“ zu sehen und zu hören sind – wie noch nie - auch dank ihrer Vorarbeit in den 90ern. Was wohl Laurie Anderson zum Song „Hey Lou“ sagt? In dem es darum, wie es Lou Reed wohl ging, wieder mal das Arschloch zu sein, das die Getränke verschütten und Scheisse über (seinen Velvet Underground-Mentor) Warhol erzählt? Mit einem Video, in dem die drie Figuren als Handpuppen vorkommen. Und Phair von ihm (wie Andersons Hit) als „´Superman´ singt, der ihr erzählte, dass er Flügel besässe … Viele, viele Musikerinnen werden die Platte so feiern, wie es die meisten Medien mit Dylans 80. machten. (7,9 von 10 Punkten)

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Liz Phair - Spanish Doors (Official Music Video) | Bild: Liz Phair (via YouTube)

Liz Phair - Spanish Doors (Official Music Video)

João Donato, Adrian Younge & Ali Shaheed Muhammad - JID007

Adrian und Ali hauen im großen Tempo ihre Tribut-Platten raus: Teil 7 der Jazz-/HipHop-Verbeugungen ist fü Joao Donato. Für Younge und Muhammad einer der größten brasilianischen Komponisten ever. Donato steht für hier unbekannte Genres Bluchanga, Sambolero und Sambongo – mischte also die Stile seines Landes weiter. Und das sehr funky, sonst würden ihm die beiden US-Cracks nicht huldigen. Manches klingt sweet wie Flughafen Muzak der 60/70/80er, Donatos Vater Pilot. Der Pianist/Sänger/Komponist wird damit hoffentlich für ein neues Publikum entdeckt, das sich für Brasil jenseits von Bossa Nova interessiert. Und von dem niemand Geringerer als Joao Gilberto behauptet, dass er den Bossa Beat überhaupt erfunden habe. Danke an den ex-A Tribe Called Quest-Musiker (Muhammad) fürs Hochtauchen dieses Namens. Joao freute sich so sehr, dass der inzwischen über 80jährige Donato gleich einen neuen Song beisteuerte: „Adrian, Ali und Gregory“. Verdammt verflötet! (7,5 von 10 Punkten)

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"Adrian, Ali and Gregory" by João Donato, Adrian Younge, and Ali Shaheed Muhammad | Bild: Jazz Is Dead Official (via YouTube)

"Adrian, Ali and Gregory" by João Donato, Adrian Younge, and Ali Shaheed Muhammad

TURNER CODY – Friends In High Places

Er beherrscht sein Handwerk aus Country, Western und Americana. Und bewegt sich inhaltlich durch so klassische Songwriter-Sujets wie Trinken, Geldsorgen, Einsamkeit und Nostalgie. Turner Cody hat mit seiner Band, den Soldiers Of Love, ein absolut in sich stimmiges Album aufgenommen, das er von Arrangement & Sound an Serge Gainsbourgs 70er-Jahre-Klassiker-Platten angelehnt hat. Da sitzt jeder Ton. Und jeder Text funktioniert auch als Gedicht, sagt Cody, den wir schon seit seinen Anti-Folk-Tagen aus der New Yorker Szene um die Moldy Peaches (Adam Green, Kimya Dawson, Jeffrey Lewis) spielen und schätzen. Auch Herman Dune-Fans (mit dem er tourte) sollten hier auf ihre Kosten kommen. Wenn man frühe Cody-Songs wie „Irene“ hört, weiss man: das „Anti-“ in seinem Folk war ohnehin nicht wichtig. (7,3 von 10 Punkten)

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Lonely Days in Hollywood | Bild: Turner Cody - Topic (via YouTube)

Lonely Days in Hollywood

Japanese Breakfast - Jubilee

In den namhaften US-Musik-Blogs wird sie seit Langem gefeiert: Michelle Zauner, die sich als Musikerin Japanenese Breakfast nennt. Auf ihrem neuen Album singt sie über den Krebs ihrer Mutter („Crying in H Mart“), BDSM („Posing in Bondage“) oder die Probleme in Beziehungen („Savage Good Boy“). Für ihr drittes Werk, das zwischen Indie-Pop/Rock und Synthie-Sounds pendelt, hat sie Klavier- und Musiktheoriestunden genommen.
"Ich wollte mich nie auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen. Ich wollte es so weit wie möglich treiben, mehr Leute einladen und mich als Komponist, Produzent und Arrangeur weiterentwickeln." Michelle Zauner hat ein Album über das Leben und die Liebe auf der Suche nach Glück aufgenommen – und wie sie gelernt hat, aus sich herauszugehen. Man siehe sich nur einmal das Video zu „Posing In Bondage“ an. Glasklare Stimme, glasklarer Sound – und doch eine Persönlichkeit voller Brüche. (7,1 von 10 Punkten)

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Japanese Breakfast - Savage Good Boy (Official Video) | Bild: Japanese Breakfast (via YouTube)

Japanese Breakfast - Savage Good Boy (Official Video)

THE AVALANCHES – Since I Left You (20 years Edition)

Das erste Album und Sample-Meisterwerk der Australier feiert Geburtstag. Es erscheint zum 20. jährigen Jubiläum in mehreren Format – natürlich mit Bonus-Material: reichlich Remixes von befreundeten Fans und erwarteten Weggefährten - Achtung: MF Doom, Badly Drawn Boy, Belle & Sebastian, Stereolab, Manic Street Preachers, Franz Ferdinand, Sinkane, Carl Craig´s Paperclip People, Leon Vynehall, Prince Paul, Edan (!), Andy Votel (!!) oder Dr Rockit (!!!). Lauter klingende Namen – zum Teil aus den Anfanxtagen der Avalanches. Zum Teil haben die selbst seit 20 Jahren nichts mehr von sich hören lassen (Dr Rockit). Da merkt man, welches Kaliber dieser Klassiker darstellt. Dazu acht von damals unveröffentlichte Tracks des Duos selbst.

Macht 39 CD- und 33 Vinyl-Tracks. In den Liner-Notes schreibt Simon Reynolds, dass hier dank der Sample-Vielfalt Bands mit Bands miteinander kommunizieren, die sich sonst nie getroffen hätten. Und ja: auch die unzähligen Remixes halten oft den hohen Standard des Originals. (Original: 10 Punkte, Remixes: 8 Punkte, macht zusammen: 9,0 von 10 Punkte

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The Avalanches - Since I Left You (Prince Paul Remix) | Bild: The Avalanches (via YouTube)

The Avalanches - Since I Left You (Prince Paul Remix)

YUMBO – The Fruit of Errata

Das Notwist-Label und eine weitere japanische Compilation. Nach „Minna Mitura“, dem Sampler mit diversen japanischen Indie-Folk-Bands, folgt nun auf Alien Transistor eine Zusammenstellung mit hier nahezu unbekannten Songs von Koji Shibuya, den Songwriter/Pianisten/Sänger, der seit 1998 vier Alben aufnahm. Als Yumbo. Seine bezaubernden Stücke kann man in einer Playlist zwischen die Tenniscoats (dort) und die Hochzeitskapelle (hier) ziehen. Die Sounds folky, D.I.Y, sympathisch-amateurish, zurückhaltend, verspielt. (7,8 von 10 Punkten)

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yumbo: a house   (at kasei no niwa, sendai) | Bild: morrmusic (via YouTube)

yumbo: a house (at kasei no niwa, sendai)

HILDEGARD – Hildegard

Erst im Oktober stellten wir hier die Kanadierin Helena Deland vor. Kollegin Angie Portmann vergab damals für Delands Debüt „Someone New“ und den folky Dream Pop 8,0 Punkte. Nun kehrt sie mit ihrem Duo Hildegard zurück, das sich den Namen bei Hildegard Von Bingen leiht: der Benediktinerin, Dichterin und Universalgelehrten. Schon Devendra Banhart war von Von Bingen angetan, die als Mystikerin gilt und sich mit Religion, Musik und Kosmologie beschäftigt hat. Nun also die nächste Ehrerbietung im Pop des 21. Jahrhunderts für eine Frau die im heutigen Rheinland-Pfalz im 12. Jahrhundert wirkte. Helana Deland und Ourielle Auvé aus Montreal sind bringen als Hildegard ihr erstes Album, das auch so heisst. Die Stücke auf „Hildegard“ heissen Jour 1 - 8, also Tag 1 bis Tag 8. Und bezieht sich auf die acht Tage, die sie in Kanada im Studio waren. Es geht um losgelöstes Feiern, das zu Klarheit führen kann und pendelt zwischen spleenigem Folk (kommt von Helena) und Weird Electronica (von Ourielle). Ich glaube, wir sollten uns langsam mehr mit Hildegard Von Bingen beschäftigen. (7,6 von 10 Punkten)

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Hildegard - Jour 3 (Official Video) | Bild: hildegard (via YouTube)

Hildegard - Jour 3 (Official Video)

HANEMOON – Last Thing I Heard 

Der Regensburger in Berlin bzw den 90ern. Hans Forster, ex Seaside Stars, huldigt weiter einer bestimmten Indie-Spielart: dem Jingle-Jangle-(Twee)-Pop, den Bands wie Teenage Fanclub popularisierten. Oder die Allah-Las fortführen. Schön, dass auch für das zweite Solo-Album des Oberpfälzers in der Hauptstadt wieder ein US-Label die Veröffentlichung übernimmt: Jigsaw Records, Portland/Oregon. Sie sagen: das Debüt der Seaside Stars ist eines der besten Jangle-Pop-Alben aller Zeiten (danach spielte Forster in der Shoegaze-Drone-Band The Happy End - ua mit Andi Teichmann). Und Jigsaw müssen es wissen: sie veröffenlichen ja tolle Bands wie Helen Love, Boyracer, Sleuth. Bei Hanemoon (→ Honeymoon) gilt: in der Kürze liegt die Würze. Die Stücke unter zwei Minuten gefallen mir mit ihrer Dynamik am Besten. Danke für die Zeitreise! (7,4 von 10 Punkten)

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Hanemoon - The Way We Came | Bild: HANEMOON (via YouTube)

Hanemoon - The Way We Came

LANA DEL REY – Blue Banisters

Nach ihren Songs „Blue Jeans“ und „Blue Velvet“ bewegt sich die Blaue Reiterin auf ihrer Farbe weiter. Leider ist zu „Blue Banisters“ keine Wertung möglich, da nur drei Songs vorhörbar waren. Erster Eindruck: ihre neuen Stücke „Blue Banisters“, „Text Book“ und „Wildflower Wildfire“ sind ganz minimal instrumentiert und zurückhaltend leise. Beinahe Ambient. Ambient-folky. Ähm: wann kam ihr letztes Album? „Chemtrails…“  im März. Lana scheint eine Coronaworkaholic geworden zu sein. (keine Wertung)

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Lana Del Rey - Blue Banisters (Official Audio) | Bild: Lana Del Rey (via YouTube)

Lana Del Rey - Blue Banisters (Official Audio)


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