Bayern 2 - Hörspiel

Produktionen 2016

Hörspiel und Medienkunst Produktionen 2016

Die Hörspiel-Produktionen des Bayerischen Rundfunks 2016 im BR Podcast Hörspiel Pool.

Heike Geißler/Anke Dyes | Bild: Artur Zalewski zum Artikel Heike Geißler/Anke Dyes Fragen für alle

Fragen für alle stellt Fragen zu allem: Person, Gesellschaft, Politik, Medien, Moral und noch vielem mehr. In Straßeninterviews und Gesprächen untersuchen die Autorinnen die Welt, die Gefragten, den Fragenden und das Medium der Frage selbst. So heterogen die Ausgangslage ist, so divergent sind denn auch die Antworten. [mehr]


Virginia Woolf | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Hörspiel Download in 3 Teilen Zum Leuchtturm

Am Anfang steht die Frage des kleinen James Ramsay, ob die für den nächsten Tag geplante Segeltour zum Leuchtturm stattfinden wird. Das Wetter verhindert den Ausflug. Zehn Jahre vergehen bis zur Erfüllung seines Kindheitstraums, womit der Roman endet. Für Virginia Woolf war "Zum Leuchtturm" ihr wichtigstes Werk, in dem sie nichts weniger fassen wollte als "das Tragische, das Komische, die Leidenschaft und das Lyrische". [mehr]


Peter Weiss | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Karl Bruckmaier Jedenfalls Krähen. Ein Hörspiel für Peter Weiss

Dreißig Jahre und länger sucht Peter Weiss sein Auskommen, sein Einkommen, sein Fortkommen als Malender. In "Jedenfalls Krähen" unternimmt Karl Bruckmaier den Versuch, noch einmal einen akustischen Blick zu werfen auf diese Jahre der Malerei. [mehr]


Gudrun Gut und Wolfgang Müller | Bild: Wolfgang Müller zum Artikel Wolfgang Müller Intervallum - Eine Hommage an die Pause

In seiner akustischen Exkursion setzt Wolfgang Müller Valeska Gerts wenig bekanntes Tanzkonzept "Pause" aus dem Jahr 1919 in Beziehung zu einem anderen radikalästhetischen Kunstwerk des 20. Jahrhunderts: Marcel Duchamps berühmtes Objekt Fountain aus dem Jahr 1917. [mehr]


Helmut Heißenbüttel | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Helmut Heißenbüttel Zwei oder drei Porträts

Wie sieht im Jahr 2016 ein Hörspiel aus, das sich noch einmal auf Heißenbüttels Versuchsanordnung einlässt und das im Archiv entdeckte und rekonstruierte Ausgangsmaterial von damals verwendet? [mehr]



Wolfram Berger | Bild: BR/Stefanie Ramb zum Artikel Andreas Thom Baal

Baal heißt im Hebräischen Herr, Meister, Besitzer, Ehemann, König oder Gott. Möglich, dass "Ambros Maria Baal" in dem Roman von Andreas Thom alle diese Epitheta wahnhaft auf sich beziehen mag. Thom schuf den Prototyp eines dekadenten negativen Helden, der auch Bertolt Brechts Theaterstück "Baal" beeinflusste. [mehr]


NASA Satellit mit Röntgenteleskop zeigt Supernova Reste von Cassiopeia A | Bild: picture-alliance/dpa zum Thema Raoul Schrott Erste Erde Epos

In dem groß angelegten Epos soll die Verbindung von alten Mythen, Diskurs der Naturwissenschaften, Dialogen mit Wissenschaftlern und subjektiven Reisebeschreibungen des Autors ein vielschichtiges Netz aus Perspektiven auf die Erde und unser Wissen von ihr ergeben. [mehr]


Kathrin Röggla | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Kathrin Röggla Normalverdiener

"Ein Stück, in dem das Reden über Geld mit dem Schweigen über Geld zusammenkommen soll; eine Beschwörung der Finanzkraft von Seiten des untergehenden Mittelstandes, eine Verdrehung der Opfer-Täter-Optik, wie es nur in diesem Milieu vorkommen kann." [mehr]


intermedium records Cover Frank Witzel: Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 | Bild: Frank Witzel zum Artikel Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 BR Hörspiel von Frank Witzel

Die politischen Verwerfungen in der BRD des Jahres 1969 vermischen sich mit kindlich-spielerischen Fantasien. Rund 15 Jahre lang schrieb Frank Witzel an seinem kunstvoll gewebten Roman "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969", den der BR als Hörspiel produziert hat. Eine Herausforderung, für den mehr als 800 Seiten starken Text eine verdichtete akustische Erzählform zu finden [mehr]


Michael Lentz  | Bild: Jörg Steinmetz zum Artikel Michael Lentz Diktate

Erinnerung und Wiederholung gehen zuweilen getrennte Wege und bringen jedes Mal neue Bilder hervor, manchmal mit nur kleinen, aber entscheidenden Differenzen. Zu Gehör kommt eine sich unentwegt modifizierende Veranschaulichung, die nichts anderes als Sprache in Bewegung ist, eine leibhafte Bewegung der Bilder. [mehr]



Salome Kammer (Stimme), Stephanie Pagitsch (Flöte), Giorgi Gvantseladze (Oboe), Slava Cernavca (Klarinette), Casey Rippon (Horn), Martynas Sedbaras (Fagott), Helga Pogatschar (Komposition) | Bild: Stephanie Ramb zum Artikel Christoph Buggert/Helga Pogatschar Schachabend – Kriminaloper

Großbanken und Industriekonzerne halten sich aufgrund ihrer Systemrelevanz für legitimiert, geltende Rechtsnormen außer Kraft zu setzen. Wird man überführt, werden einige leitende Persönlichkeiten ausgetauscht, ansonsten läuft das Spiel fröhlich weiter. Was passiert, wenn solche Perversionen der Moral ins Alltagsleben durchsickern? [mehr]


 Michaela Melián | Bild: Thomas Meinecke zum Artikel Michaela Melián Electric Ladyland

"Im Mittelpunkt steht hier die lebensgroße, wunderschöne mechanische Puppe Olympia, die Automatenpuppe ist Vorbild für unzählige Darstellungen von Robotern, Androiden und Cyborgs in Film und Literatur. Mit ihrem immerwährenden Lächeln und ihrem mehr als reduzierten Sprachvermögen entspricht Olympia perfekt den Vorstellungen von einem gut erzogenen jungen Mädchen." [mehr]


Hugo Ball | Bild: Kunsthaus Zürich zum Artikel Hugo Ball Tenderenda der Phantast

Das ungestüme, wild überbordende Textkonvolut Tenderenda, dessen Teile in der Zeit zwischen Herbst 1914 und Juli 1920 geschrieben wurden, ist das „geheime Vermächtnis“ Dadas. Das zweiteilige Hörspiel präsentiert dieses von Ball auch einmal als „Phantatischer Roman“ bezeichnete Werk ohne Kürzungen. [mehr]


Hörspiel Pool Download "Die Schutzbefohlenen": Elfriede Jelinek | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Elfriede Jelinek Die Schutzbefohlenen Coda/Appendix

Obwohl sie in jüngster Zeit überall präsent sind, die Bilder von Flüchtlingsmengen oder Asylbewerbern; Stimmen haben diese Menschen selten. Jelinek aktualisierte ihr Stück "Die Schutzbefohlenen" 2015 mit zwei Fortschreibungen. [mehr]


Hörbuch-Cover "Wassily Kandinsky: Klänge" (BR/intermedium records 2015) | Bild: intermedium records zum Artikel Wassily Kandinsky Klänge

Kandinskys schmales Bändchen "Klänge" aus dem Jahr 1912 ist ein legendäres Bindeglied zwischen Epochen und Stilen. Ihm gelingen Zeilen, die schon auf etwas verweisen, das bald Dada heißen wird. [mehr]