Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Therapie von Herz und Seele nach dem Infarkt

Stand: 31.10.2016

Mann greift sich an sein Herz | Bild: picture-alliance/dpa

Die Psychokardiologie stellt einen neuen Namen für ein gar nicht so neues Fach dar. Inhaltlich geht der Begriff auf die kardiale Rehabilitation der 60-er Jahre zurück.

Experte:

Dr. med. Magnus Schraudolph, Kardiologe in der Lauterbacher Mühle, Privatklinik für Herz-Kreislauferkrankungen.

Vor allem Professor Max Halhuber, ärztlicher Direktor der Klinik Höhenried für Herz-Kreislauf-Krankheiten am Starnberger See, bezog schon früh psychosoziale Faktoren sowohl in die Entstehung, als auch in den Verlauf einer koronaren Herzerkrankung ein.

Dem folgenden Text leigt ein Interview mit Dr. Magnus Schraudolph, Kardiologe in der Lauterbacher Mühle zugrunde.

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Sprichwörtlich gibt es unzählige Verbindungen zwischen Herz und Seele, und das Herz wird immer wieder als Sitz des Gemüts oder der Angst beschrieben. [mehr]

Gestresste Frau am Schreibtisch | Bild: Getty Images zum Artikel Depression Wie die Seele mitspielt

Die Grundlage der modernen Psychokardiologie ist der eindeutige Zusammenhang zwischen koronarer Herzerkrankung und Depression sowie Ängsten. [mehr]

Frau wird von Gangster bedroht | Bild: colourbox.com zum Artikel Stress Wenn dem Herzen alles zuviel wird

Nicht nur spektakuläre Ereignisse (wie eine Fußball-Weltmeisterschaft) gehen mit einer erhöhten Herzinfarktrate einher, auch konstante seelische Belastungen führen über eine Aktivierung der Stresshormone zu einer Gefäßschädigung. [mehr]

Mann bei einer Entspannungstherapie | Bild: colourbox.com zum Artikel Therapie Methoden der Psychokardiologie

Die Psychokardiologie versucht die Selbstheilungskräfte der Patienten zu aktivieren. Ihr Ziel ist es, die akute, aber vor allem die chronische Stressbelastung, die Depression und die Angst zu verhindern.   [mehr]


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