Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Verschiedene Wege zur Entspannung

Von: Beate Beheim-Schwarzbach

Stand: 28.09.2016

Entspannung unter'm Weihnachtsbaum - im Bild: Zwei Kinder staunen über auf dem Sofa schlafenden Weihnachtsmann  | Bild: colourbox.com

Entspannung ist medizinisch gesehen ein Zustand, der sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene nachweisbar ist.

Experte:

Prof. Niko Kohls, Medizinpsychologe an der Hochschule Coburg | Bild: hochschule coburg

Prof. Niko Kohls, Medizinpsychologe an der Hochschule Coburg

Entspannen kann man mithilfe unterschiedlicher, passiver und aktiver Techniken, wie beispielsweise Massage und Musikhören oder auch Bewegung und Meditation. Welche Methode sich jeweils individuell eignet, muss man aber selbst herausfinden. Das Prinzip dabei ist immer ähnlich, denn man aktiviert den eigenen Körper und/oder Geist auf eine spezifische Weise, und verhilft diesem so zu einer besseren Selbstregulation.

Wichtig: Krankheiten vorbeugen

Regelmäßig gezielt tief zu entspannen hilft erwiesenermaßen, Erschöpfung und Erkrankungen vorzubeugen.

"Entspannung ist der psychophysiologische Gegenpol zum Gestresstsein, bei dem man entweder mit einer Art Tunnelblick auf die Welt schaut, sich nur noch auf eine Sache fokussiert, oder den Eindruck hat, die Gedanken hüpfen wie ein wild gewordenes Huhn hin und her, von einer Assoziationskette zur nächsten. Dem kann man mit Entspannung abhelfen."

Medizinpsychologe Prof. Niko Kohls

Der Text basiert auf einem Interview mit Prof. Niko Kohls, Medizinpsychologe an der Hochschule Coburg.

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