Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Hilfe bei Magenbeschwerden

Von: Beate Beheim-Schwarzbach

Stand: 09.06.2016

Mann mit nacktem Oberkörber hält sich vor Schmerzen die Hände vor den Bauch | Bild: imago/blickwinkel

Zwischen der schlauchförmigen Speiseröhre und dem Dünndarm hängt beim Erwachsenen der etwa 20 cm lange Magen wie ein gut zwei Liter fassender Sack. Man kann ihn sich ähnlich wie ein Luftballon vorstellen, der nicht prall aufgeblasen ist. Der Magen hat die Aufgabe, die Nahrung, die durch die Speiseröhre kommt, zu verarbeiten, bis nur noch weniger als zwei Millimeter große große Partikel übrig sind. Das dauert bis zu fünf Stunden.

Experte:

Prof. Dr. Burkhard Göke, Facharzt für Innere Medizin und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf

Die Partikel entleert der Magen anschließend in den Dünndarm. Innen ist der Magen mit einer Schleimhaut und Zellen ausgekleidet, die Verdauungsstoffe produzieren, vor allen Dingen Magensäure und Eiweiß-verdauende Enzyme. Magenschmerzen können die unterschiedlichsten Ursachen haben, angefangen von zu fettem Essen, über Stress bis zum Magengeschwür.

Der Text beruht auf einem Interview von Beate Beheim-Schwarzbach mit Prof. Dr. Burkhard Göke, Facharzt für Innere Medizin und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf.

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