Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


9

Vor dem Training Der Belastungs-Check

Anhand der Ergebnisse des Belastungs-EKGs legt der Kardiologe fest, wie stark ein Patient belastet werden darf, damit keine Symptome auftreten (symptomlimitierte Belastung).

Stand: 20.04.2018

Männer beim Belastungs-EKG | Bild: picture-alliance/dpa

Folgende Symptome müssen vermieden werden:

  • Beschwerden im Rahmen von Angina pectoris (Enge-Gefühl in der Brust),
  • Atemnot,
  • objektive Zeichen einer Sauerstoffnot des Herzens, die am EKG erkennbar sind.

Treten solche Symptome auf, muss der Patient ärztlich behandelt werden und darf bis zur definitiven Abklärung nicht trainieren.

Trainingsbelastung ermitteln

Mit den Daten, die der Kardiologe beim Belastungs-EKG erhält, errechnet er die individuelle Trainings-Herzfrequenz, also die optimale Frequenz, mit der ein Teilnehmer trainiert.

Wichtig:

Um die eigene Belastung beim Sport zu überprüfen, ist es vor allem am Anfang sinnvoll, eine Pulsuhr zu tragen. Darüber hinaus misst der Übungsleiter auch immer wieder zusammen mit den Teilnehmern den Puls.


9