Bayern 2 - Gesundheitsgespräch


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Ursprung des Lebenselixiers

Von: Kathrin Hasselbeck

Stand: 30.12.2016

Blut | Bild: picture-alliance/dpa

Bereits 1818 fand die erste erfolgreiche Blutübertragung von Mensch zu Mensch statt – auch wenn damals noch etwa die Hälfte der Empfänger an den Folgen der Transfusion starb. Seitdem hat die medizinische Forschung viel über den roten Lebenssaft herausgefunden. In den 1980er Jahren gab es einen großen Skandal um verseuchte Blutkonserven, die das HI-Virus übertragen haben. Spätestens seitdem ist klar: Bluttransfusionen sind auch heute noch immer mit Risiken verbunden. Dennoch werden sie täglich gebraucht. Blutspenden retten Leben.

Dem Text liegt ein Interview mit Prof. Dr. Reinhard Henschler, ehem. Leiter der Abteilung Transfusionsmedizin des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München zugrunde.

Knochenmark | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Ursprung Knochenmark Die Stammzelle als Mutter der Blutzellen

Im Knochenmark fängt alles an. Dort, also im Innenraum der Knochen, sitzen die sogenannten Stammzellen. Von ihnen gibt es nur sehr wenige. Sie sind der Ursprung verschiedenster anderer Zellen – zum Beispiel Blutzellen. [mehr]

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Das Blut besteht etwa zur Hälfte aus Zellen. Alle diese Blutzellen werden im Knochenmark gebildet, egal ob rote oder weiße Blutkörperchen, Blutplättchen oder Immunzellen. Und alle gehen auf Stammzellen zurück. [mehr]

Blut | Bild: colourbox.com zum Artikel Blutbank Eine Apotheke für Blutbedarf

In einer Blutbank werden – ähnlich wie in einer Apotheke – therapeutische Präparate bereitgehalten: Blutkonserven. So kann im Fall der Fälle ein Patient bei Blutmangel oder Blutverlust schnell versorgt werden. [mehr]

Blut | Bild: picture-alliance/dpa zum Artikel Blutspenden Leben retten

In Deutschland gibt es zwischen drei und vier Millionen Blutspender. Damit ist der Bedarf im Moment gut abgedeckt. Vor allem das Deutsche Rote Kreuz, aber auch andere Blutspendedienste oder Unikliniken nehmen Spenden entgegen. [mehr]


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