Bayern 2 - Gedanken zum Tag


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Dietmar Rebmann Gedanken zur Fastenzeit

Graue Haare können ein Gesundheitsrisiko sein, weil sie anzeigen, dass die Reparatur der DNA im menschlichen Körper nicht mehr richtig funktioniert.

Stand: 24.02.2021

24 Februar

Mittwoch, 24. Februar 2021

Graue Haare können ein Gesundheitsrisiko sein, weil sie anzeigen, dass die Reparatur der DNA im menschlichen Körper nicht mehr richtig funktioniert. Das Verstopfen oder Verhärten der Blutbahnen und das Ergrauen der Haare treten durch ähnliche biologische Mechanismen auf, sagt eine Studie. Bei Untersuchungen von Männern stellte sich heraus: je grauhaariger die Männer waren, desto größer war das Risiko, dass sich die Herzkranzgefäße verhärten. Und diese Verhärtungen können im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen führen. Also: egal wie alt man ist, graue Haare sind bei Männern ein Warnzeichen für ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Ob auch Frauen betroffen sind, soll eine weitere Studie klären. Wenn man so etwas liest, fängt man schon mal an, jedes neue graue Haar auf dem Kopf argwöhnisch zu beobachten. Man kann aber auch gelassen bleiben. Im Matthäusevangelium sagt Jesus: "Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht!" Das heißt: dass jeder Einzelne Gott so wichtig ist, dass er sogar weiß, wie viele Haare jemand hat. Was für ein umfassend liebevolles Interesse von Gott an uns! Wenn Gott sich derart intensiv für uns interessiert, dann ist wirklich klar, dass wir uns nicht fürchten müssen. Denn Gott kümmert sich um uns. Er schützt uns. Er versorgt uns. Er macht uns gesund. Diese Gedanken sind gut für jedes Herz und schützen davor, dass wir aus Angst innerlich hart werden.

Dietmar Rebmann / unveröffentlichter Text


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