Bayern 2 - Fernweh


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New York-Magazin Weltstadt am Hudson

Alles an New York ist monströs - Mieten sind unbezahlbar und King Kong hat inzwischen seine eigene Show. Neue Stadtviertel entstehen nicht neben, sondern über Bahngleisen - und das sogar in Manhattan, einem der dichtest bebauten Stadtviertel der Welt.

Stand: 14.07.2019

Das Zentrum von Manhattan ist nichts für einheimische New Yorker: zu viele Touristen. Nicht nur Elmo - das Krümelmonster aus der Sesamstraße - macht den Times Square für viel Trinkgeld unsicher. Was viele Schaulustige noch gar nicht wissen: New York hat inzwischen noch eine weitere Monster-Show hinzubekommen, mit einem deutlich größeren Monster: King Kong. Der Riesengorilla, der sich so dramatisch ans Empire State Building krallte, brüllt jetzt auch am Broadway - vor ausverkauften Rängen.

Mit monströsen Superlativen geht es weiter: Horrende Mieten, astronomische Immobilienpreise - überall in New York schießen neue Wolkenkratzer empor. Altes und Niedriges muss weichen. Sogar im dicht bebauten Manhattan ist ein völlig neues Viertel entstanden - direkt über den Bahngleisen, die zur Pennsylvania Station an der 34. Straße führen. Die sogenannten "Hudson Yards" sind ein architektonisches Abenteuer, das viel zusätzlichen Platz schafft - aber leider keine erschwinglicheren Mieten.

Übrigens: Nur 18 Prozent der New Yorker Wähler stimmten bei den Präsidentschaftswahlen 2016 für Donald Trump - und die Stimmung am Tag nach seiner Wahl zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten war katastrophal. Seitdem zeigt New York sich durchaus auch mal unversöhnlich - wenn es darum geht, dem unbeliebten Politiker die Stirn zu bieten.

Playlist:
Punch brothers
: "Jumbo"
Bodega: "Charlie"
Fayvish: "Mayn Heym, Nyu York"
Manhattan Transfer: "Java jive"
Vampire Weekend: "This Life"
King Princess: "Upper West Side"


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