Bayern 2 - Dossier Politik


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Wie viel Einfluss hat die Gesellschaft? Bürgerbeteiligung bei der Endlagersuche

Deutschland braucht ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll. An der Suche nach dem sichersten Standort für eine Million Jahre werden auch die Bürger beteiligt. Ziel ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens. Doch der Einfluss der Öffentlichkeit ist begrenzt, am Ende entscheiden andere. Ist die Bürgerbeteiligung also eine Mogelpackung?

Stand: 27.10.2020

Wolfram König (l), Präsident des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit, und Stefan Studt, Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung, sitzen in Kiel nebeneinander bei einer Informationsveranstaltungen zum Thema Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle.  | Bild: picture alliance/Carsten Rehder/dpa

Dossier Politik, 28.10.2020, 21:05 Uhr, Bayern2
(Wiederholung: 29.10.2020, 19:05 Uhr, B5 aktuell)

Studiogast: Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter Institut für Technikfolgenabschätzung in Karlsruhe und Mitglied im nationalen Begleitgremium für die Suche nach einem atomaren Endlager in Deutschland

Moderation: Ingo Lierheimer
Redaktion: Carola Brand, Susanne Betz, Henryk Jarczyk

Themen der Beiträge

  • Er redet mit: Lukas Fachtan sitzt im Nationalen Begleitgremium (Lorenz Storch)
  • Grenzen der Bürgerbeteiligung: Am Ende entscheidet die Politik (Susanne Betz)
  • Laut und der Politik lästig: Proteste gegen Endlagerstandort im Bayerischen Wald (Martin Gruber)
  • Freiwillige vor! Wie Finnland und Schweden ihre Bürger überzeugten (Carsten Schmiester)

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