Bayern 2 - Breitengrad


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Hauptstadtblase D.C. Warum Washington so unamerikanisch ist

Eine monumentale Hauptstadt mit vielen Nationalmuseen, dem Weißen Haus und dem Kapitol – so wird Washington von Touristen wahrgenommen. Eine Metropole, in der die Elite arbeitet und sich die ganze Welt begegnet – so sehen es Menschen aus dem Ausland, die hier leben und arbeiten. Eine abgehobene Blase, die mit dem Rest des Landes nichts zu tun hat, so sehen es viele Amerikaner.

Von: Barbara Leidl

Stand: 09.08.2017

Ein Sumpf von Lobbyisten und Politikern, die im Luxus schwelgen und sich nur für ihre eigenen Belange interessieren – das ist der Eindruck vieler Amerikaner. Und die Bewohner Washingtons? Die haben es satt, nur auf das Dasein als Regierungssitz reduziert zu werden.

Die Kuppel des Kapitol in Washington D.C.

Washington, der District of Columbia, ist ein historisch einzigartiges Gebilde in den USA: Geschaffen durch die Verfassung als staatenloses Bundesgebiet, kontrolliert vom Kongress. Was die Menschen vom Rest des Landes unterscheidet? Sie dürfen nicht mitbestimmen und bezeichnen sich deshalb als unamerikanischste Stadt Amerikas.

Breitengrad - die Auslandsreportage

Hauptstadtblase D.C.: Warum Washington so unamerikanisch ist

Reportage am Samstag, 19.8.2017, 18:05 Uhr

Autorin: Barbara Leidl

Sendung am Mittwoch, 23.8.2017, 14:05 Uhr

Moderation & Musik: Jay Rutledge
Redaktion: Jörg Paas


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