Bayern 2 - Breitengrad


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Der Kampf um's Wasser Jahrhundert-Dürre in Kalifornien

Das Wasser in Kalifornien wird immer knapper. Alle Aufrufe an die Bürger zum Wassersparen waren bislang erfolglos. Gerade in den konsumorientierten USA erfordert die Idee, dass weniger Verbrauch besser ist, einiges Umdenken. Ganz zu schweigen von der Vorstellung, dass der Staat seinen Bürgern vorschreibt, wie viel Wasser sie verbrauchen dürfen.

Von: Wolfgang Stuflesser

Stand: 03.10.2014

Die Dürre sorgt für drastische Einbußen in der Landwirtschaft, Waldbrände zerstören Wohnhäuser und auch die Trinkwasserversorgung ist in Gefahr. Die Vorräte in Flüssen und Seen sind auf einen Tiefststand gesunken.

Kalifornien bestraft Wasser-Verschwender

Seit Ende Juli sind Sparvorschriften in Kraft: Im ganzen Staat dürfen Trottoirs nicht mit Wasser gereinigt werden. Springbrunnen dürfen nur betrieben werden, falls sie das Wasser rückführen, Autowaschen ist bloß mit Schläuchen erlaubt, die an der Mündung eine wassersparende Vorrichtung montiert haben. Für Wasserverschwender verhängen die Behörden Strafen von bis zu 500 Dollar am Tag. Ob das Wirkung zeigt? USA-Korrespondent Wolfgang Stuflesser berichtet.

Bilder zur Dürre in Kalifornien von Wolfgang Stuflesser

Breitengrad – die Auslandsreportage

Der Kampf um's Wasser – Jahrhundert-Dürre in Kalifornien

Reportage am Freitag, 3. Oktober 2014, 13.05 Uhr

Autor: Wolfgang Stuflesser
Redaktion: Jörg Paas


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