Bayern 2 - Breitengrad


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Im Land der Angst Gewalt und Armut in Burundi

Die afrikanische Krankheit – so hat man mal die ewigen Präsidenten auf dem Kontinent bezeichnet, die sich um jeden Preis an die Macht klammern. Besonders krass sind die Folgen derzeit in Burundi zu beobachten: Über 400 Todesopfer, rund eine Viertelmillion Flüchtlinge in den Nachbarländern.

Von: Linda Staude

Stand: 02.03.2016

Seit Pierre Nkurunziza im vergangenen April seine Kandidatur für eine dritte Amtszeit als Präsident bekannt gegeben hat, kommt das zentralafrikanische Land nicht mehr zur Ruhe. Die Regierung betont, dass sie die Lage fest im Griff habe, doch die Bevölkerung hat Angst. Und sie leidet unter den wirtschaftlichen Folgen der politischen Turbulenzen: Ganze Straßenzüge der Hauptstadt sind verlassen, Geschäfte schließen bei Einbruch der Dunkelheit und haben außerdem ihre Preise erhöht. Hotels, Bars und viele Läden sind endgültig zu. Die internationale Gemeinschaft befürchtet, dass die Krise in Burundi sich noch verschärfen könnte – bis hin zu einem schweren ethnischen Konflikt. Den letzten hat das Land erst 2015 überwunden - nach einem zwölfjährigen Bürgerkrieg.

Marktszenen aus Burundi - von Linda Staude

Breitengrad - die Auslandsreportage

Im Land der Angst - Gewalt und Armut in Burundi

Reportage am Samstag, 27.2.2016, 18:05 Uhr

Autorin: Linda Staude

Sendung am Mittwoch, 2.3.2016, 14:05 Uhr

Moderation: Christina Teuthorn-Mohr
Musik: Jay Rutledge
Redaktion: Jörg Paas/Christina Teuthorn-Mohr


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