Bayern 2 - Breitengrad

Reportagen aus aller Welt

Breitengrad Reportagen aus aller Welt

Für die Sendung Breitengrad gilt: Kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich: Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.

Redaktion: Jörg Paas

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Mehr Breitengrad-Sendungen

Demonstration auf der Golden Gate Bridge in San Francisco. Anlass war die Inauguration von Donald Trump als Präsident der USA | Bild: picture-alliance/dpa/Jeff Chiu zum Audio Kaliforniens Großstädte Los Angeles und San Francisco

Sie sind extrem unterschiedlich und ziehen Menschen aus aller Welt aus unterschiedlichen Gründen an. Was verbindet und was trennt die beiden kalifornischen Metropolen? Nicole Markwald und Marcus Schuler ziehen in ihrem Feature einen Vergleich. [mehr]

Mompox in Kolumbien - Architekturdenkmal | Bild: picture-alliance/dpa/Ricardo Maldonado Rozo zum Audio Fast vergessene kolumbianische Schönheit Mompox am Rio Magdalena

Mompox war früher eine bedeutende Kolonialstadt am Río Magdalena in Kolumbien. Die Spanier lagerten das Gold aus dem Landesinneren dort, bevor sie es nach Europa verschifften, und bezahlten dafür sehr gut. Die Kaufleute in Mompox konnten sich so wahre Paläste leisten. Heute ist Mompox Weltkulturerbe und Ziel für Touristen. [mehr]

Trabrennen in Frankreich | Bild: picture-alliance/dpa/(AP Photo/Christophe Ena) zum Audio Eine Nation im Trab Die Liebe der Franzosen zu Pferderennen

Pferderennen sind in Frankreich immer noch ein sehr populäres Freizeitvergnügen: landauf landab gibt es 237 Trab- oder Galopp-Hippodrome - das ist europäischer Rekord. 2017 wurden insgesamt 1.852 Rennen veranstaltet, die Wetteinnahmen lagen bei knapp zehn Milliarden Euro. Das hiesige Knowhow zieht ausländische Investoren an und wird neuerdings auch nach China exportiert. Dennoch waren die Zeiten früher besser. Die Pferderenn-Branche kämpft um neue Perspektiven. [mehr]

Künstler malt ein Wahlplaket vor der Wahl im April 2019. | Bild: picture-alliance/dpa/Suryanto Putramudj zum Audio Islam, Intoleranz und Wahlen Indonesien am Scheideweg

Indonesien, das nach Einwohnern viertgrößte Land der Welt und vor allem das mit der größten islamischen Bevölkerung, hat die religiöse Toleranz immer hochgehalten. In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist hingegen ein Trend zu mehr Intoleranz zu beobachten. Extremistische Anschläge gegen Andersgläubige häufen sich. Dabei kämpft das Land nicht nur gegen Terrorismus, sondern auch für seinen Glaubensfrieden. Mitte April stehen die mehr als 250 Millionen Indonesier vor der Wahl, einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament zu bestimmen. Und die Sorge wächst, dass die Zeit gemäßigter Muslime, wie der Amtsinhaber Joko Widodo einer ist, abläuft. [mehr]

"Keine Diktatur mehr" steht auf dem Plakat bei einer Demonstration gegen den Strom- und Wassermangel in Caracas | Bild: picture alliance / dpa zum Audio Armes, reiches Land Venezuelas Absturz

Der Machtkampf in Venezuela geht in eine entscheidende Phase, weil der soziale Druck steigt. Etwa 80 Prozent der Bevölkerung sind verarmt, sie können sich weder die knappen Lebensmittel noch Medikamente leisten. Tagelang fällt der Strom aus, dem Staat geht das Geld aus und der Wert des Geldes verfällt noch rasanter als in den Monaten, bevor sich Juan Guaidó zum Übergangspräsidenten ernannt hat. [mehr]

A Royal Norwegian Air Force F-16A drops away after refuleing over the Balkan region from a United States Air Force KC-135R of the 22nd Air Refueling Wing, McConnell Air Force Base, Kan., in support of NATO Operation Allied Force. The Air Mobility Command KC-135R "Stratotanker" is deployed from McConnell to Royal Air Force Mildenhall, England, where it is flying as part of the 100th Air Expeditionary Wing. The Norwegian F-16A is loaded out with air-to-air missiles and has refueled to extend its loiter time and range during a Combat Air Patrol over the former Yugolavia. Tankers from bases throughout England make up a large port. | Bild: picture-alliance/dpa/Senior Airman Greg L. Davis zum Audio Operation Allied Force Der Tag, an dem die NATO auf dem Balkan eingriff

Für die Kosovo-Albaner war es der Tag der Rettung, für die Serben der Tag des Niedergangs: Am Abend des 24. März 1999 griffen NATO-Verbände in den Kosovo-Krieg ein. Die Folgen sind noch 20 Jahre später deutlich zu spüren. Eine Reportage von Clemens Verenkotte. [mehr]

Mitarbeiter der Gas-Förderanlage im sibirischen Novy Urengoi | Bild: picture-alliance/ dpa zum Audio Gasförderung in Nowy Urengoi Leben bei 40 Grad minus

Der Schnee kommt im September und fällt bis Juni. Im Juli/August setzt eine Mückenplage ein. Zehn Monate liegen die Temperaturen um 40 Grad - minus. Wer will an einem solchen Ort leben? Freiwillig wohl niemand. Aber am russischen Nordpolarkreis liegt eines der größten Gasvorkommen der Welt. Hier gibt es gute Arbeit und hohe Löhne. Die Menschen stellen sich irgendwie auf die unwirtlichen Bedingungen ein. [mehr]

Chinesin Zhao Wei vor Chateau Monlot | Bild: BR / Marcel Wagner zum Audio Weinbau in asiatischen Händen Chinesen in Bordeaux

Einen richtig guten Bordeaux-Wein trinken viele gern. Doch die wenigsten kämen wohl auf die Idee, sich gleich ein Weingut zu kaufen. Im Reich der Mitte gibt es indes offenbar genügend Investoren. Die Begeisterung reicher Chinesen insbesondere für Bordeaux-Weine trifft in Frankreich auf unterschiedliche Reaktionen. [mehr]

Tibeter im Exil in Dharamshala | Bild: picture alliance / AP Photo zum Audio Seit 60 Jahren leben Tibeter im Exil Little Lhasa in Indien

Als sich am 10. März 1959 die Tibeter gegen die chinesischen Besatzer erhoben und der Dalai Lama aus Lhasa nach Indien floh, folgten ihm tausende seiner Landsleute. Die Exilgemeinde mit ca. 130 000 Menschen hat sich in den letzten 60 Jahren über den Globus verstreut. Dennoch stehen bis heute der Dalai Lama und seine Residenz im indischen Dharamsala im Mittelpunkt des spirituellen und politischen Lebens so gut wie aller Exiltibeter. [mehr]

Kuba | Bild: Michael Castritius, BR zum Audio Wende oder weiter so? Kuba 60 Jahre nach der Revolution

Kuba ist in Bewegung: Im 60. Jahr der Revolution soll alles anders werden, auch die Verfassung. Erstmals kommen darin Begriffe wie "Privateigentum" und "Markt" vor. Doch das Einparteien-System bleibt unangetastet. [mehr]

Elefant auf dem Marktplatz von Bago | Bild: picture alliance/imageBROKER zum Audio Elefanten in Myanmar Ein heiliges Tier wird arbeitslos

Nirgendwo gibt es so viele Arbeitselefanten wie in Myanmar, dem ehemaligen Burma. Ein Großteil der etwa 5.000 Tiere führt inzwischen ein trostloses Leben, verurteilt zum Nichtstun. Die wild lebenden Elefanten sind hingegen von Wilderern bedroht. [mehr]

Der Flughafen von Ciudad Real | Bild: picture alliance / dpa zum Audio Geisterflughäfen und Autobahnruinen Spaniens baupolitischer Größenwahn

Spanien hat etwa halb so viele Einwohner wie Deutschland, aber doppelt so viele Flughäfen. Außerdem ist es das europäische Land mit den längsten Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitstrassen und den meisten Autobahnkilometern. Viele dieser Infrastrukturprojekte sind in den Jahren des spanischen Baubooms entstanden und wurden mit EU-Geld gefördert. Doch etliche Flughäfen werden kaum genutzt, viele Autobahnen und Schnellzugstrecken ebenfalls nicht. [mehr]

Plastik des Schriftstellers Jorge Amado auf der Terrasse des Cafés Vesuvio vor der Kathedrale Sao Sebastiao, Ilhéus, Bahia, Brasilien, Südamerika | Bild: picture alliance/imageBROKER zum Audio Unterwegs an der Costa do Cacau in Bahia Auf den Spuren von Jorge Amado

Vor 100 Jahren war die brasilianische Hafenstadt Ilhéus Zentrum des Kakaoanbaus und unermesslich reich. Der Schriftsteller Jorge Amado hat diese Welt beschrieben. Heute ist die Region verarmt. Doch es gibt Versuche, die alte Tradition wieder zum Leben zu erwecken. [mehr]

Die Skulptur "Milyo der Verrückte" und das Wort "zusammen" werben für die  Kulturhauptstadt 2019, Plowdiw in Bulgarien | Bild: dpa-Bildfunk/Jens Kalaene zum Audio Europäische Kulturhauptstadt 2019 Plovdiv – ein wiederentdecktes Juwel

Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, hatte in ihrer 8.000-jährigen Geschichte schon viele Namen. Auf thrakisch hieß sie Pulpudeva, die Griechen nannten sie Philippopolis, die Osmanen gaben ihr den Namen Filibe. Schon immer war die Stadt ein Drehkreuz der Völker - einst bewohnt von Hellenen und Türken, Armeniern und Juden. Während die Hauptstadt Sofia am westlichen Rand des Landes liegt, ist Plovdiv mittendrin. Ihre Bedeutung erhält die Europäische Kulturhauptstadt 2019 weniger durch ihre Größe als durch die Vielfalt ihrer Geschichte und den Kunstsinn ihrer Bewohner. [mehr]

Marktplatz in Mechelen, "Grote Markt" | Bild: picture alliance / Tom Nebe/dpa zum Audio Gelungene Integration in Mechelen Wie eine belgische Stadt zum Vorbild wurde

Mechelen war früher einmal die dreckigste Stadt Belgiens - verwahrlost und kriminell. Doch dann kam ein neuer Bürgermeister, Bart Somers, und richtete die Stadt wieder auf. Seine Strategie: Null-Toleranz und Multi-Kulti. Mittlerweile ist Mechelen eine der attraktivsten und am schnellsten wachsenden Städte Flanderns. [mehr]