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Kommentar Assange darf nicht ausgeliefert werden

Ein Beitrag von: Christoph Prössl

Stand: 18.06.2022

Um Videos oder Audios abzuspielen, benötigen Sie einen Browser, der HTML5-Video abspielen kann oder eine aktuelle Version des kostenlosen Adobe Flash Players sowie aktiviertes JavaScript. ARCHIV - 13.01.2020, Großbritannien, London: Wikileaks-Gründer Julian Assange verlässt das Gericht Westminster Magistrates Court nach einer Anhörung zum Auslieferungsgesuch der USA. Großbritannien hat die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA genehmigt. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Bild: dpa-Bildfunk/Dominic Lipinski

Jetzt drohen ihm bis zu 175 Jahre Gefängnis: Julian Assange, Gründer von WikiLeaks, soll ausgeliefert werden. Die britische Regierung hat dem zugestimmt. Für alle, die die Geschichte von Julian Assange nicht mehr so parat haben: Ab 2010 leakt Assange unter anderem Unterlagen über US-Kriegsverbrechen in Afghanistan und Irak, die USA sind alles andere als amused. Sie verfolgen ihn, Assange rettet sich mit der Flucht in die Botschaft von Ecuador. Dann aber 2019 doch die Verhaftung und seitdem Gefängnis in London. Und jetzt macht die britische Regierung den Weg frei für eine Auslieferung an die USA - und Assange hat nur noch eine letzte Berufungschance.


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