Bayern 2


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Vom Umgang mit dem Gehirnschlag

Von: Holger Kiesel

Stand: 01.03.2018

Schlaganfall an einem Gehirnpräparat gut sichtbar | Bild: picture-alliance/dpa

Wenn man einen Schlaganfall hatte, stellen sich viele Fragen: Was war die Ursache? Wie kann ich wieder laufen oder sprechen lernen? Wie verhindere ich, dass so etwas wieder passiert? Ausführliche Ursachenforschung ist ganz entscheidend, um vorhandene Risiken zu minimieren, damit es nicht erneut zum Schlaganfall kommt.

Experte:

Prof. Dr. Helge Topka, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinische Neurophysiologie, Neuropsychologie und Stroke Unit, Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH

Expertin:

Heike Nikutowski, leitende Physiotherapeutin an der Klinik für Neuropsychologie am Städtischen Klinikum München-Bogenhausen | Bild: privat

Heike Nikutowski, Physiotherapeutin am Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH

Und nach dem Krankenhaus folgt meist die Rehaklinik, in der versucht wird, verlorengegangene Fähigkeiten so weit wie möglich wiederzuerlangen. Oft müssen Patienten hier aber auch lernen, mit neuen Einschränkungen umzugehen. Denn was nach dem Schlaganfall wieder möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab.

Expertin:

Brita Krug, Logopädin und Psycholinguistin am Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH

Experte:

Udo Münßinger, Dipl.-Psychologe, am Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH

Dem Text liegen Gespräche von Holger Kiesel mit Prof. Dr. Helge Topka, Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinische Neurophysiologie, Neuropsychologie und Stroke Unit, Heike Nikutowski, Physiotherapeutin, Brita Krug, Logopädin und Psycholinguistin, jeweils am Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH, zugrunde.

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