Bayern 2


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Schlafstörungen

Von: Sabine März-Lerch

Stand: 04.03.2021

Frau liegt verzweifelt wach  im Bett | Bild: colourbox.com

Wer Schlafproblemen nicht rechtzeitig begegnet, findet sich schnell wieder im "Teufelskreislauf Insomnie". Schlaflosigkeit (Insomnie) ist die häufigste Schlafstörung.

Expertin:

Prof. Dr. med. Birgit Högl, Professorin für Neurologie mit Schwerpunkt Schlafmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und Präsidentin der Weltschlafgesellschaft

Unser Gehirn lernt permanent – es lernt leider auch, schlecht zu schlafen. Auf dem besten Wege, eine Schlafstörung zu entwickeln, ist deshalb, wer häufig nicht ein- oder durchschläft, regelmäßig frühmorgens erwacht, sich während des Tages deshalb erschöpft fühlt und sich Sorgen um die Leistungsfähigkeit macht. So die Kriterien der Schlafmedizin. Treten die Schlafstörungen über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten und an mindestens drei Tagen in der Woche auf, gilt die Diagnose "Chronische Insomnie".

Dem Text liegt ein Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Högl, Professorin für Neurologie mit Schwerpunkt Schlafmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck und Präsidentin der Weltschlafgesellschaft, zugrunde.

Tipp:

Auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) finden Sie unter anderem ein Verzeichnis von Selbsthilfegruppen, Patientenratgeber zu verschiedenen Schlafproblemen und auch eine Liste mit Anlaufstellen für die Behandlung von Albtraum-Geplagten.

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