Bayern 2


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Prostata Welche Vorsorgeuntersuchung ist sinnvoll?

Die Vorsorgeuntersuchung belastet nicht und dauert gewöhnlich auch nur ca. 15 Minuten. Sie prüft, ob Beschwerden einer gutartigen Vergrößerung oder ein Karzinom vorliegen.

Stand: 23.01.2019

Bei der Vorsorgeuntersuchung zum Prostatakrebs werden in erster Linie Fragen zu möglichen Beschwerden an den Patienten gestellt - im Bild: Ein Mann bei seinem Arzt  | Bild: colourbox.com

In Hinblick auf Beschwerden beim Wasserlassen wird unter anderem meist gefragt, wie oft man während der letzten Monate Wasser lassen musste, ob der Harnstrahl schwach war oder ob man urplötzlich bei starkem Harndrang die Toilette aufsuchen musste.

Daneben geht es aber freilich um die Krebsfrüherkennung. Hier ist eine Tastuntersuchung über den Enddarm (sog. "digital rektale Untersuchung") ein wichtiger Bestandteil. Neben der Beurteilung der Prostatagröße kann die Konsistenz der Prostata untersucht werden. Verhärtete Areale sind hierbei als tumorverdächtig zu werten.

Wichtig: Je früher ein Krebs entdeckt wird, umso besser sind die Therapiemöglichkeiten. So können mehrere Optionen in Betracht gezogen werden, die das individuelle Risiko und die individuellen Bedürfnisse besser berücksichtigen.


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