Bayern 2

Zeit für Bayern Seitenblicke

Ein Kind blättert in einem Corona-Tagebuch | Bild: picture-alliance/dpa

Samstag, 31.07.2021
12:05 bis 13:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

"Pfeilgrad daneben" - bayerische Sehenswürdigkeiten am Autobahnrand
Von Eva Demmelhuber

Tagebücher
Von Elmar Tannert

Wiederholung um 21.05 Uhr
Als Podcast und in der neuen Bayern 2 App verfügbar

"Pfeilgrad daneben" - bayerische Sehenswürdigkeiten am Autobahnrand
Von Eva Demmelhuber

Jeder kennt aus den Verkehrsmeldungen den Irschenberg, das Biebelrieder Kreuz oder Greding, um nur einige der klassischen Stauorte in Bayern zu nennen. Und mit Beginn der Ferienzeit wird es noch dichter auf den Autobahnen - und noch langsamer. Was, wenn die genervten Autofahrer einfach die nächste Ausfahrt und sich die Freiheit nähmen, diese Orte zu erkunden? Es gäbe so manches zu entdecken. Die wahren Abenteuer liegen nämlich neben den Autobahnen: skurrile Bauten, Burgen, Schlösser, Kulinarisches und Kulturelles, mittelalterliche Kriminalgeschichten und historische Spuren wie den legendären Bajuwarischen Oxenweg. Eva Demmelhuber besucht Ortschaften pfeilgrad neben der Autobahn, die dank Staumeldungen häufig genannt, aber nur wenig bekannt sind.

Tagebücher
Von Elmar Tannert

Tagebücher sind einmalige Zeitzeugen. Sie geben Raum für Reflexion und die Suche nach Orientierung und Halt. Dazu braucht der Schreiber nicht unbedingt prominent zu sein, nur wach, aufmerksam und mit einem Sensorium für seine Umwelt ausgestattet. Im besten Fall versteht er die Welt und sich selbst nach dem Schreiben besser. Aber wird heute noch Tagebuch geschrieben? Die Psychologie hat das Tagebuch längst unter ihre Therapiemethoden eingereiht. Und ihr populärer Nebenzweig, die Achtsamkeits-Branche, hat zu einem breiten Angebot geführt, an Tagebuch-Apps und Websites mit Tipps zum richtigen Tagebuchschreiben. Die Nürnberger Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule hat die Corona-Krisenzeit zum Anlass genommen, mit ihren Schülerinnen und Schülern einen Tagebuchblog zu führen. Lockdown und Social Distancing wurden genutzt, um gemeinsam nachzudenken, nachzuspüren und ein Zeitdokument zu schaffen, das dem Leser einen Eindruck davon vermittelt, wie es sich anfühlt, in einer Phase des Umbruchs, des Übergangs oder der Bedrohung zu leben. Schriftsteller, überhaupt Künstler, zählen zu den treuesten Anhängern des Tagebuchs.
Der Nürnberger Maler, Zeichner und Fotograf Fredder Wanoth hält seit dreißig Jahren seine Reisen in gezeichneten und geschriebenen Tagebüchern fest. Und auch darin manifestiert sich durch die Dokumentation des deutlich eingeschränkten Reiseradius die neue Krisenzeit.

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen

Zeit für Bayern zeigt das Land im Herzen Europas in seiner ganzen Vielfalt. Eine unterhaltsame Heimatkunde für alle, ob alteingesessen oder neuzugezogen, ob aus Kempten oder Köln, Nürnberg oder Neapel, Berlin, Bagdad oder Berchtesgaden. Denn Heimat ist da, wo man sich kennt und auskennt. Zeit für Bayern bietet die Gelegenheit, die Landstriche und die Menschen Altbayerns, Frankens und Schwabens näher kennen zu lernen und neu zu erfahren - bayerisches Leben und bayerisches Lebensgefühl abseits aller Klischees.

"Zeit für Bayern" ... sollte jeder haben!