Bayern 2

Bayern 2 am Sonntagvormittag Moderation: Gregor Hoppe

Gregor Hoppe | Bild: BR/Philipp Kimmelzwinger

Sonntag, 05.07.2020
09:05 bis 12:00 Uhr

BAYERN 2

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton.

Die große Langeweile: ein Gespräch mit Michael Altinger über die ewigen Bayern

Schwerpunkt Identität: Wo ist für Sie dahoam?

Heimat: Wie wir unseren Sehnsuchtsort immer wieder neu erfinden

Identität in Blech: Kleinstaaterei auf bayerischen Autokennzeichen

Die Emser Depesche: das folgenreichste Telegramm des 19. Jahrhunderts

Das unterirdische Interview mit Otto von Bismarck

Musik für ein unabhängiges Tibet: der Dalai-Lama und die Popmusik

Rasender Stillstand: Wer bin ich - und wenn nein: warum nicht?

Mein Leben als Mensch - Die Jan Weiler-Kolumne auf Bayern 2

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

Die große Langeweile: ein Gespräch mit Michael Altinger über die ewigen Bayern
Am Samstagabend spielt der FC Bayern das DFB-Pokalfinale gegen Leverkusen. Egal wie das Spiel ausgeht: Die Dominanz der Bayern scheint unantastbar. Bekanntermaßen kennen Kinder, die nun in die Schule kommen, keinen anderen deutschen Fußballmeister als den FC Bayern München. Wir sprechen mit dem Kabarettisten Michael Altinger über die gähnende Langeweile in der Bundesliga - denn wer könnte die Situation objektiver analysieren als ein glühender Sechzger-Fan?

Schwerpunkt Identität: Wo ist für Sie dahoam?

Heimat: Wie wir unseren Sehnsuchtsort immer wieder neu erfinden
Ist Heimat ein Ort? Ist es der Ort, an dem wir geboren sind? Oder der Ort, an dem wir gerade leben? Ist Heimat ein Geruch, eine Sprache oder eine bestimmte Person? Lebt sie in der bloßen Erinnerung oder formen wir sie im täglichen Leben ständig neu? Und wann wird das Fremde zur Heimat? Ein Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Simone Egger.

Identität in Blech: Kleinstaaterei auf bayerischen Autokennzeichen
Wie wichtig ist das Autokennzeichen? Soll es meine Herkunft vermitteln? Identifiziere ich mich sogar damit, weil es das tut? Darf ein Eggenfeldener mit Pfarrkirchner Initialen durch die Gegend steuern? Ein Ausflug in den wunderschönen Landkreis Rottal-Inn, in dem vier verschiedene Kennzeichen gefahren werden.

Die Emser Depesche: das folgenreichste Telegramm des 19. Jahrhunderts
Eigentlich war es nur ein Beschwerde-Telegramm - wenn auch auf höchstem Niveau: Vor 150 Jahren fühlte sich der preußische König Wilhelm I. vom französischen Botschafter respektlos angesprochen und reklamierte das bei seinem ränkereichen Kanzler Otto von Bismarck. Heraus kamen: ein Krieg, die Gründung des Deutschen Reiches und die Zementierung der deutsch-französischen Erbfeindschaft.

Das Unterirdische Interview mit Otto von Bismarck
"Einen großen Mann erkennt man an drei Dingen: Großzügigkeit im Entwurf, Menschlichkeit in der Ausführung und Mäßigkeit beim Erfolg", meinte Otto von Bismarck. Wie passt diese Aussage mit dem Krieg 1870/71 zusammen, in dem Bayern und Preußen gemeinsam gegen Frankreich zogen? Der ehemalige Reichskanzler gibt persönlich Auskunft.

Musik für ein unabhängiges Tibet: der Dalai-Lama und die Popmusik
Egal ob Richard Gere, die Red Hot Chilli Peppers oder Angela Merkel: der Dalai Lama war lange Jahre in aller Munde. Der Slogan "Free Tibet‘ zierte T-Shirts, Tassen, Aufkleber und die Plakate von Rockfestivals, der Kampf für die Freiheit der Tibeter war der gute Zweck der 80er und 90er Jahre. Die Symbolfigur Tibets wurde gestern vor 80 Jahren als damals 4 jähriger in Lhasa zum 14 . Dalai Lama inthronisiert. Jay Rutledge über einen Botschafter des Friedens und die Musiker, die mit ihm für Tibet gekämpft haben.

Rasender Stillstand: Wer bin ich - und wenn nein: warum nicht?
Wer bin ich? Diese Frage ist immer schwerer zu beantworten. Erst wurden wir zum Produkt unserer Triebe erklärt, dann zum Erzeugnis unserer Gene, unserer Hormone, gesellschaftlicher Diskurse oder Zuschreibungen. Bin ich, wie der Volksmund behauptet, was ich esse? Bin ich überhaupt? Oder ist das Ich ein überkommenes Konzept?

Mein Leben als Mensch - Die Jan Weiler-Kolumne auf Bayern 2
Als aufopferungsvoller Vater ist Jan Weiler vor allem eines: Angestellter und Servicekraft im Dienste seines Sohnes. Nun aber hat Nick angekündigt, ausziehen zu wollen. Liegt es an der wieder aufgeflammten Präsenz-Beschulung? An der akuten Duschgel-Knappheit? Oder am mangelhaften Wäschemanagement?