Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung Waldmedizin

Frau sitzt in einem Wald | Bild: picture-alliance/dpa

Donnerstag, 26.09.2019
18:05 bis 18:30 Uhr

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BAYERN 2

Waldmedizin
Wie uns der Wald heilen kann
Von Jenny von Sperber
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Je mehr Wald in der Nähe unserer Heimatadresse wächst, desto besser funktioniert die Stressverarbeitung in unserem Gehirn. Diesen erstaunlichen Zusammenhang haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin herausgefunden. Dass ein Waldspaziergang erholsam sein kann - keine Frage! Aber kann der Wald noch mehr? Schon nutzen erste Reha-Kliniken in Bayern den Wald als Therapiehilfe, denn er soll helfen, Kranke wieder gesund zu machen. Ist das ein harmloser esoterischer Glaube oder stecken belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse dahinter? Und wenn der Wald wirklich heilen kann: Wie machen die Bäume das? In Japan gibt es die wissenschaftliche Forschung zur Waldmedizin schon länger als bei uns. Shinrin Yoku nennen die Japaner das "Baden im Wald“, das sie als Präventivmedizin seit Jahrzehnten erforschen. Unglaubliche Wirkungen wie Blutdruck senken, das Immunsystem stärken durch mehr Killerzellen, weniger Herzkreislaufprobleme und sogar niedrige Krebsraten schreiben sie dem Waldbaden zu. Verantwortlich dafür seien die ätherischen Öle, Terpene und andere Aromastoffe, die der Wald in die Luft abgibt und die der Waldbadende über Haut und Lunge aufnimmt. Dieses IQ-Feature findet heraus: Was ist wirklich dran an dieser Waldmedizin?

Redaktion: Matthias Eggert

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