Bayern 2

Theo.Logik Opfer. Ein missbrauchter Begriff?

Montag, 21.01.2019
21:05 bis 22:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Opfer. Ein missbrauchter Begriff?
"Du Opfer!" Ein Wort und seine Karriere. Von Veronika Wawatschek

Ein Opfer für Gott? Wie die Religionen mit Opfer umgehen. Von Barbara Schneider

Mobbing in der Schule. Auswege aus der Opferrolle. Von Birgit Rätsch

Zwischen Voyeurismus und Mitleid. Was brauchen Opfer nach einem Terroranschlag?
Gespräch mit Justus Münster, Notfallseelsorger in Berlin

Moderation: Karin Wendlinger
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Opfer gelten umgangssprachlich als Verlierer, weil ihnen Ohnmacht und Hilflosigkeit attestiert wird, egal, ob sie Opfer eines Terroranschlags wurden oder eines Gewaltakts. Der Begriff "Opfer“ hat zwei unterschiedliche Bedeutungen: Opfer bringen und Opfer sein. Theo.Logik geht deshalb der Frage nach: Wie hat sich der Opfer-Begriff gewandelt und was hat dem Wort in den vergangenen Jahren diese Konjunktur verschafft? Was brauchen beispielsweise Opfer nach einem Terroranschlag? Opfer sind seit jeher auch ein Thema in den Weltreligionen - schon immer wurden Tier- und sogar Menschenopfer gebracht. Woher kommt dieser Gedanke, einem Gott Opfer bringen zu müssen? Auf Schulhöfen ist es gang und gäbe, den anderen als "Du Opfer" zu beschimpfen. Doch was können Eltern, Schule und Betroffene tun, wenn aus dem Schimpfwort Mobbing wird?

Über Gott und die Welt

Die Verfallszeit tagesaktueller Themen ist heutzutage oft erschreckend klein. Darunter leiden vor allem die etwas komplizierten Fragen und Antworten aus den Bereichen Religion, Theologie, Philosophie und Weltanschauung. Theo.Logik versucht diese Lücke zu schließen.