Bayern 2

radioWissen Warum wir Grenzen brauchen

Angstschatten | Bild: colourbox.com

Mittwoch, 21.12.2016
09:05 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Die Grenze
Trennung und Übergang

Angst in der Philosophie
Die dunkle Seite des Lebens

Das Kalenderblatt
21.12.1816
Amerikanische Kolonialisierungsgesellschaft gegründet
Von Brigitte Kohn

Als Podcast verfügbar

Die Grenze - Trennung und Übergang
Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber
Alles, was lebt, lebt in Grenzen, denn sie trennen das 'Innen' vom 'Außen'. Entsprechend vielfältig sind ihre Erscheinungsformen: Sie reichen von räumlichen, sozialen, kulturellen und ideellen bis hin zu körperlichen Grenzen. Wiewohl eine sichtbare oder unsichtbare Beschränkung, sind Grenzen gleichzeitig Orte der Berührung und Begegnung zwischen dem, was sie trennen. Grenzen engen ein, doch sie ermöglichen es auch, sich zu definieren und schaffen Schutzräume für eine freie Entfaltung. Und: So statisch sie auch wirken mögen, werden Grenzen doch permanent aufs Neue überprüft, infrage gestellt und sich ändernden Verhältnissen angepasst.

Angst in der Philosophie - Die dunkle Seite des Lebens
Autorin und Regie: Irene Schuck
Angst ist - neben Freude, Trauer, Wut und Scham - ein Grundgefühl des Menschen. Angst warnt uns vor Gefahren, Angst beschützt uns. Angst macht uns manchmal schwach, sogar krank. Angst ergreift immer den ganzen Menschen. Die Philosophie aber sieht im "dunklen Gefühl der Angst" etwas überraschend Positives. Für Heidegger bewirkt sie das Herausfallen aus dem Vertrauten, Alltäglichen, die Begegnung mit dem Ungewissen, Möglichen, Offenen. Kierkegaard nennt sie sogar den §Schwindel der Freiheit" ...

Moderation: Gabriele Gerlach
Redaktion: Bernhard Kastner

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