Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung Bären, Wölfen und Luchsen auf der Spur

Dienstag, 06.09.2016
18:05 bis 18:30 Uhr

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BAYERN 2

Bären, Wölfen und Luchsen auf der Spur
Wieviel Wildnis wollen wir Menschen wirklich?
Von Lutz Reidt

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Viele Menschen lieben die Natur und sehnen sich nach einem kleinen Stück Wildnis. Doch wie wild darf diese Natur sein? Daran scheiden sich die Geister - vor allem, wenn es um Wolf, Luchs und Bär geht. Wölfe und Luchse sind längst wieder in unseren Wäldern heimisch. Und Bären wandern von Italien und Slowenien aus nach Norden durch die Alpen. Ein friedliches Zusammenleben dieser Tiere mit dem Menschen sei möglich, sagen Naturfreunde. Sie sehen die Beutegreifer als ursprünglichen Bestandteil unserer Landschaft und als Indikator für eine intakte Natur. Ihre Rückkehr sei zudem eine Chance, einstmals begangenes Unrecht wiedergutzumachen - nämlich die Ausrottung dieser Tiere vor mehr als hundert Jahren. Doch diese Sicht teilen nicht alle. Tierhalter fürchten um ihr Vieh, Jäger um ihre Rehe und Hirsche sowie besorgte Eltern um ihre Kinder. Eine "verwilderte" Natur als natürlicher Lebensraum für Wildtiere steht zudem in Widerspruch zum menschlichen Wunsch nach einer gefahrloszugänglichen Landschaft.

Redaktion: Sabine Straßer

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