Bayern 2

     

radioWissen am Nachmittag Macht und Ohnmacht

Ohnmachtsgefühle | Bild: colourbox.com

Mittwoch, 11.05.2016
15:05 bis 16:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Ohnmachtsgefühle
In der Falle der Selbst-Blockade

Michel Foucault
Was macht Macht?

Das Kalenderblatt
11.5.1997
Garri Kasparow verliert gegen den Schachcomputer Deep Blue
Von Xaver Frühbeis

Als Podcast verfügbar

Ohnmachtsgefühle - In der Falle der Selbst-Blockade
Autorin: Prisca Straub / Regie:

Michel Foucault - Was macht Macht?
Autor: Michael Reitz / Regie: Irene Schuck
Der französische Historiker und Philosoph Michel Foucault (1926-1984) ist einer der einflussreichsten Denker der Moderne. Ihn interessierte, wie Macht entsteht und wozu sie benutzt wird. Um dies herausfinden, ging der Denker einen ungewöhnlichen Weg. Er untersuchte nämlich nicht die klassischen Zeichen und Orte der Macht, sondern wandte sich in seinen Forschungen der Frage zu, wie und warum Krankenhäuser, Irrenanstalten und Gefängnisse entstehen konnten. Für Michel Foucault waren diese Institutionen Orte, an denen Wissen über den Menschen angehäuft würde, um ihn so besser kontrollieren und beherrschbarer machen zu können. Damit brachte Michel Foucault eine Größe ins Spiel, die bisher bei der Diskussion dessen, was Macht überhaupt ist und wie sie funktioniert, überhaupt nicht beachtet worden war: den Körper des Menschen. Wahnsinn, Krankheit und Inhaftierung wurden für Foucault zu Chiffren, an denen die Intensität von Machtausübung und Kontrolle abgelesen werden kann.

Redaktion: Susanne Poelchau

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