Bayern 2

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koptisch-orthodoxe Christen in Ägypten | Bild: picture-alliance/dpa

Mittwoch, 16.03.2016
09:05 bis 10:00 Uhr

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Christen in Syrien
Das Ende einer zweitausendjährigen Geschichte?

Die Kopten
Ägyptens christliche Minderheit

Das Kalenderblatt
16.3.1970
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Von Johannes Roßteuscher

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Christen in Syrien - Das Ende einer zweitausendjährigen Geschichte?
Autorin: Julia Devlin / Regie: Markus Köbnik
Der Apostel Paulus wurde in Damaskus bekehrt. Das war um das Jahr 32, und schon damals gab es einen christlichen Bischof in Syriens Hauptstadt. Die christliche Kirche in Syrien ist eine der ältesten der Welt. Ihre Wurzeln reichen zurück zu den Ursprüngen des Christentums. Und weil sie so alt ist, machte sie auch viele Splitterungen und Schismen mit. So zeigt ein Blick auf die Christen Syriens ein verwirrendes Bild unterschiedlicher Gruppierungen. Die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien ist dabei die größte Gemeinde, es gibt aber auch griechisch-orthodoxe und katholische Kirchen und zahlreiche winzige Minderheiten. Seit Ausbruch des Bürgerkrieges 2011 sind hundertttausende Christen geflohen, um nicht Opfer von Terror zu werden. Ist das Christentum in Syrien am letzten Kapitel seiner zweitausendjährigen Geschichte angekommen?

Die Kopten - Ägyptens christliche Minderheit
Autor: Christian Feldmann / Regie: Irene Schuck
Die Kopten sind eine der ältesten Kirchen der Welt: Im zweiten Jahrhundert nach Christus war Ägypten komplett christianisiert, in der Folgezeit entstand hier das christliche Mönchtum mit Tausenden von Klöstern und Einsiedeleien. 500 Jahre später eroberte der arabische Feldherr Amr Jbn al-Ass Ägypten, viele Kopten wechselten zum Islam, aber die Christen prägten Kultur und Gesellschaft ihres Landes weiterhin stark mit. Erst in letzter Zeit kam es zu Diskriminierung und Verfolgung. Konversionen zum Christentum werden von den Behörden nicht eingetragen oder bestraft. Junge Christinnen wurden in mehreren Fällen entführt und mit Muslimen zwangsverheiratet. Salafisten verübten Bombenanschläge auf christliche Kirchen und richteten blutige Massaker an. Aber es gibt auch gelungene Beispiele friedlicher Koexistenz.

Redaktion: Bernhard Kastner
Moderation: Gabriele Gerlach

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