Bayern 2

Notizbuch Ärztliche Versorgung von Heimbewohnern

Heimbewohner sitzen mit einer Pflegekraft im Zimmer | Bild: picture-alliance/dpa

Montag, 09.07.2012
10:05 bis 12:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

Bayern 2

Klinikfinanzen:
Das große Kliniksterben - 300 Häuser stehen vor dem Aus /
Gemeinsam aus der Krise - Die Klinik-Kompetenz-Bayern-eG; Gespräch mit Dr. Alexander Schraml, Vorstandsmitglied /
Prothesen:
Leben mit der Prothese /
Wie moderne Hightech-Prothesen entstehen - Zu Besuch beim Weltmarktführer Otto Bock /
Die Kontrolle bei Prothesen muss sich erhöhen; Gespräch mit Dr. Stefan Sauerland, IQWIG, Leiter des Ressorts Nichtmedikamentöse Verfahren /
Nah dran: Im Pflegeheim auf Visite - Die ärztliche Versorgung von Heimbewohnern soll sich verbessern /
Notizbuch Service:
Grünen Star rechtzeitig erkennen /
Was tun gegen Haarausfall? /
Kurz vor 12: Glosse
Moderation: Arthur Dittlmann
11.00 Nachrichten, Wetter
11.56 Werbung
Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar

Nah dran: Im Pflegeheim auf Visite - Die ärztliche Versorgung von Heimbewohnern soll sich verbessern

Die meisten alten Menschen haben einen Hausarzt, der sie seit vielen Jahren betreut und gut kennt. Doch was ist, wenn sie in eine Pflegeeinrichtung umziehen müssen? Nur ganz wenige Ärzte sind bereit, ihre Patienten auch im Altenheim weiter zu behandeln. Der Weg ist ihnen zu weit, die Bezahlung zu niedrig.
In fast allen Heimen gibt es zwar Ärzte, die regelmäßig ins Haus kommen. Doch häufig sind es mehrere niedergelassene Mediziner, die sich ein Pflegeheim "teilen". Es kommen also immer wieder andere Ärzte, die die Bewohner kaum kennen. Die Visiten finden in der Regel nur einmal in der Woche statt – für pflegebedürftige alte Menschen mit mehreren Erkrankungen viel zu selten.
Verschiedene neue Modelle sollen die medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohnern verbessern: So hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung ein Konzept entwickelt, bei dem sich Hausärzte und Fachärzte abstimmen und mit dem Pflegepersonal fachübergreifend zusammenarbeiten. Einen anderen Weg ist die Arbeiterwohlfahrt gegangen: Die AWO München hat einen Heimarzt fest angestellt. Er ist den ganzen Tag im Haus. Das Pflegepersonal kann ihn aber auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten anrufen, wenn Bewohner erkranken oder Probleme haben. Rainer Ulbrich berichtet im Notizbuch-Nah dran am 9. Juli in Bayern 2 über unterschiedliche Ansätze, die medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohnern zu verbessern.