Bayern 2

Notizbuch Mehr arbeiten, um besser zu leben

Mittwoch, 28.10.2015
10:05 bis 12:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Die Zinswende:
Inflation, Deflation, Leitzins - Warum soll mich das interessieren? /
Warum es so gefährlich ist, einfach so weiterzumachen - Gespräch mit Christine Bergmann, BR-Expertin /

Nah dran:
Mehr arbeiten, um besser zu leben - Warum Menschen einen Zweitjob annehmen /

Hannah -
Ein demenzkrankes Mädchen wartet immer noch auf Hilfe /

Neid:
Ein Gefühl, eine Todsünde, eine philosophische Herausforderung? /
Ökonomisch: Wie uns der Neid beflügeln kann /
Wenn er die Gesellschaft spaltet - Gespräch mit Dr. Oliver Nachtwey, Goethe-Universität in Frankfurt /

Notizbuch Service:
Spargroschen der Kinder - Was dürfen Eltern und was nicht? /
Anmeldung: Vermieter in der Pflicht /

Kurz vor 12:
Glosse: Der Laubbläser

Moderation: Mathias Knappe
11.00 Nachrichten, Wetter
11.56 Werbung
Ausgewählte Beiträge als Podcast verfügbar

Nah dran: Mehr arbeiten, um besser zu leben - Warum Menschen einen Zweitjob annehmen

Es ist nicht unbedingt ein Zeichen von Einkommensarmut, wenn Menschen zwei oder mehr Jobs parallel ausüben. Manche suchen sich einfach deshalb eine Nebentätigkeit, um sich bestimmte Konsumwünsche leichter erfüllen zu können: Fernreisen, Konzertbesuche oder eine neue Einbauküche. Dafür ist man bereit, besonders früh aufzustehen oder bis spät in die Nacht hinein noch am Computer zu sitzen. Die Chance, einen Zweitjob zu ergattern, ist besonders hoch in Regionen, wo der Arbeitsmarkt boomt. Und es sind überwiegend nicht Geringqualifizierte, die zusätzlich zu ihrem Hauptberuf eine Nebenbeschäftigung ausüben, sondern Fachkräfte und sogar Akademiker. Das Wachstum bei den Zweitjobs ist auch eine Folge der immer vielfältiger werdenden Arbeitszeitmodelle - Teilzeitbeschäftigte suchen sich besonders häufig einen Zweitjob. Handelt es sich dabei um einen 450-Euro-Job, so genießt der Arbeitnehmer zusätzlich Vorteile bei Steuern und Sozialabgaben. Gabriele Uitz schildert den Arbeitsalltag von Menschen, die zwei Jobs ausüben, obwohl sie es finanziell nicht unbedingt nötig hätten.