Bayern 2

radioTexte am Donnerstag Françoise Sagan: Bonjour Tristesse (1/2)

Françoise Sagan | Bild: picutre-alliance/dpa | Lido

Donnerstag, 04.03.2021
21:05 bis 22:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Sonne, Eifersucht, Liebe, Tod; ein neunmalkluger Teenager und ein paar manipulierbare Erwachsene ... Sagan war 18, als sie ihren größten Bestseller schrieb. Zwei Folgen, gelesen von Laura Maire

Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp

Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Dunkler Lockenschopf - ein kurzer Schopf, keine langen Mädchenlocken - ein verletzlicher und zugleich provozierender Blick, ein ganz junges Gesicht: so waren die Bilder, die durch die Zeitungen gingen, als Françoise Sagan 1954 mit einem Schlag bekannt wurde. Sie war 18, als sie "Bonjour Tristesse" schrieb, ein Roman, der ein weltweiter Skandalerfolg wurde. In den prüden und auf Wiederaufbau bedachten 50er Jahren erschien ein Teenager und schrieb eine Hauptfigur, die keine Rücksichten nahm, nicht auf Rollenzuschreibungen, nicht auf Sitte und Anstand, nicht auf Dritte. Cécile in "Bonjour Tristesse" räumt alle Hindernisse aus dem Weg - kein Roman, in dem es darum geht, wann endlich Hochzeit gefeiert wird. Sagan lebte ihr Leben schnell, verschwenderisch und rücksichtslos, auch sich selbst gegenüber. Bei ihrem Tod 2004 hinterließ die einstmals reiche Erbin Schulden in großem Ausmaß. In der klassischen Lesung gibt es die literarische Initialzündung zu Werk und Leben der Françoise Sagan, "Bonjour Tristesse", gelesen von Laura Maire in der Regie von Irene Schuck, zwei Ausschnitte aus der Übersetzung von Rainer Moritz. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.

Bayern 2, radioTexte am Donnerstag, die klassische Lesung - auch als BR Podcast "Lesungen".
Mit freundlicher Genehmigung des Verlags abrufbar bis 11.03.2021