Bayern 2

radioWissen Surf Rock und Tarantino

Sufboard mit Gitarre am Strand | Bild: colourbox.com

Dienstag, 23.02.2021
09:05 bis 10:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Surf
Als Musik die Welle machte

Quentin Tarantino
Von Genie, Größe und Wahnsinn

Das Kalenderblatt
23.02.1886
Charles Martin Hall stellt Aluminium her
Von Hellmuth Nordwig
Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Surf - als Musik die Welle machte
Autor: Christian Schaaf / Regie: Sabine Kienhöfer
Trends in der Popmusik kommen oft als Welle daher. Dieses Bild passt jedoch auf keinen anderen Musik-Stil so gut wie auf den Surf-Rock. Diese Musikrichtung entwickelt sich ab 1961 in Südkalifornien rund um den Sport des Wellenreitens und des Leben am Strand. Eine autonome Jugendkultur, die sich weder über Vorbilder noch über Zukunftsvisionen definiert. Surf-Rock ist instrumentale Gitarrenmusik, die mit viel Hall die Wellen des Ozeans intoniert. Kurzzeitig schafft es dieser Stil sogar in die Charts einzusteigen. Ab Mitte der 60er Jahre räumen die Beatles die Musiklandschaft um - die Instrumentalmusik verschwindet scheinbar. Doch Surf-Musik war und ist kein kurzlebiger Trend. Der Sound steht für ein ganz eigenes Lebensgefühl und hat bereits mehrere Revivals hinter sich. Bis heute begeistert diese instrumental-Musik Fans rund um den Globus.

Quentin Tarantino - von Genie, Größe und Wahnsinn
Autor: Frank Halbach / Regie: Frank Halbach
Mit seinem Oscarprämierten Film „Pulp Fiction“ krönt sich ein junger Wilder 1994 zum Kult-Regisseur: Quentin Tarantino. Seine folgenden Arbeiten machen schnell klar: Wo Tarantino drauf steht, da ist Tarantino drin. Er zitiert Einstellungen, Musik, ganze Szenen aus Filmen von anderen oder von sich selbst. Er erzählt außergewöhnlich. Und immer wieder verstört er viele Kinobesucher mit seinen drastischen Gewaltdarstellungen. Nicht einmal vor historischen Fakten macht er halt: So wird Adolf Hitler in „Inglourious Basterds“ in einem Racheexzess in einem Pariser Kino nach allen Regeln der Filmkunst erschossen, verbrannt und in die Luft gejagt. Weil das Kino es kann. Typisch Tarantino! Aber was ist „typisch Tarantino“?
Ein Teil der Antwort liegt wohl auch in Tarantinos Ausbildung. „Wenn die Leute mich fragen, ob ich in Filmschulen gegangen bin, dann sage ich ihnen: ‚Nein, ich bin in Filme gegangen.‘“, so Tarantino. Moralische Provokationen und unverwechselbare Filmästhetik. Das hat ihn zum Star-Regisseur gemacht, zum Markennamen im Filmgeschäft.

Moderation: Christian Schuler
Redaktion: Andrea Bräu

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