Bayern 2

Zündfunk extra The History of Rock’n’Roll - Part 12: Our Heroines

Montag, 06.01.2020
19:05 bis 20:00 Uhr

BAYERN 2

The History of Rock’n’Roll - as told in our radio show
Part 12: Our Heroines
Von Michael Bartle
Internet: www.bayern2.de/zuendfunk

"Rock’n‘ Roll ist unsere kulturelle Stimme, damit drückt sich unsere Generation aus."
Sagte uns Patti Smith an einem sonnigen Nachmittag vor ihrem Konzert im Nürnberger Serenadenhof. Eine von hunderten Künstlerinnen und Künstler, die der Zündfunk in den letzten knapp 50 Jahren interviewt hat.
Für unsere große Doku-Reihe über die Protagonisten des Rock’n’Roll sind wir tief in unsere Archive gestiegen, haben alte, manchmal schon leiernde Kassetten wieder geborgen, Bänder ausgegraben und digitalisiert - immer auf der Suche nach Interview-Tönen mit den Legenden der Popmusik.
Entstanden ist daraus eine Art Oral History des Pop, eine Geschichtsschreibung, so wie sie uns von den KünstlerInnen erzählt wurde. Ohne Kommentare und Schlaumeiereien von uns. Direkt. Eine Collage, ein großes Pop-Puzzle voller Statements, die uns ihre kulturelle Bedeutung und markante Momente der Popmusik erzählen.
Nun geht die Zündfunk History of Rock n Roll geht in die 12. Runde. Das Thema diesmal: Frauen. Und wie wir uns empowern. Unsere Stimme erheben. Denn die Zeiten sind vorbei, als die Musikwelt vor allem männlich geprägt war. Im Laufe des letzten Jahrzehnts sind Künstlerinnen wie Lizzo, Sharon van Etten, Angel Olsen, Charli XCX oder Jamila Woods zu einflussreichen Stimmen geworden - nicht nur im Indie, auch im Mainstream. Diese Stimmen hören wir in dieser Folge, aber auch große Heldinnen wie Patti Smith, Stevie Nicks und Viv Albertine.
 Noch eins vorweg: Es gibt den Spruch: Frauen passen in ein einziges Buch, Männer sind überall. Für uns passen Frauen definitiv nicht in ein einziges Buch bzw. in eine einzige Folge unserer History-Serie. Frauen sind auch kein Genre in der Musik. Frauen sind schon immer Teil der Musikgeschichte gewesen. Aber sie wurden lange nicht in dem Maße gehört und gesehen wie es bei ihren männlichen Kollegen selbstverständlich war. Deshalb haben wir uns hier für das geballte Empowerment entschieden