Bayern 2

Breitengrad Lawinenforschung in Davos

Ein Mitarbeiter des Eidgenoessischen Instituts fuer Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos im Kanton Graubuenden arbeitet am 26. Februar 2009 auf dem Versuchsfeld unterhalb des Weissfluhjochs an einer Schneeprobe im Schneeprofil. | Bild: picture-alliance/dpa

Samstag, 14.04.2018
14:05 bis 14:30 Uhr

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BAYERN 2

Davos - da wo die Lawinen erforscht werden
Von Dietrich-Karl Mäurer

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Seit 1936 wird in der höchstgelegenen Stadt Europas, in Davos, erforscht, wie Lawinen entstehen und wie sich der Mensch vor ihnen schützen kann. Das "Institut für Schnee- und Lawinenforschung" (SLF) gilt als eine der weltweit renommiertesten Einrichtungen auf diesem Gebiet. Etwa 140 Mitarbeiter forschen über Schnee, Permafrost und Ökosysteme. Und: Sie warnen vor Lawinen. Zweimal täglich veröffentlicht das SLF einen Warnbericht für die Schweiz - das "Lawinenbulletin". Das Forschungsinstitut verfügt über 170 Messstationen und ein Netz von rund 200 Wetter- und Schnee-Beobachtern. Oft helfen jedoch alle Vorhersagen nichts, und Lawinen reißen Skifahrer mit sich in die Tiefe. Auch beim Aufspüren von unter Schneemassen begrabenen Menschen gehen die Schweizer immer neue Wege. Oftmals sind vierbeinige Schnüffelnasen gefragt. Etwa 120 Lawinenrettungshunde sind derzeit landesweit im Einsatz.

Breitengrad - die Auslandsreportage

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