Bayern 2

Breitengrad Die Würde der Textilarbeiter in Bangladesch

Ein Mahnmal erinnert an die Menschen, die im Rana Plaza ihr Leben verloren | Bild: BR/Silke Diettrich

Mittwoch, 05.07.2017
14:05 bis 15:00 Uhr

  • Als Podcast verfügbar

BAYERN 2

Vier Jahre nach der Katastrophe - Die Würde der Textilarbeiter in Bangladesch
Von Silke Diettrich

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar

Wie steht es heute um die Sicherheit in der Textilindustrie von Bangladesch? Am 24. April 2013 stürzte in der Nähe der Hauptstadt Dakka das Rana Plaza-Gebäude ein. Mehr als 1100 Menschen kamen ums Leben. Über 2000 wurden verletzt, viele von ihnen so schwer, dass sie bis heute nicht wieder arbeiten können. Es war nicht das erste schwere Unglück in der Textilindustrie der asiatischen Länder, aber wohl das folgenreichste. Danach hat sich in den Textilfabriken vor Ort einiges getan: Die Sicherheit wurde zum Teil deutlich verbessert. Allerdings beteiligen sich westliche Konzerne nicht an den Kosten. Und Bangladeschs Fabrikbesitzer versuchen immer noch, die Belegschaften auszupressen. Die Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter in Bangladesch wollen sichere Arbeitsplätze und angemessene Löhne Und sie wollen in Würde arbeiten. ARD-Korrespondentin Silke Diettrich hat mit Betroffenen und Experten in Bangladesch gesprochen.

Breitengrad - die Auslandsreportage

Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt.